
Stretchfolien – Wickelfolie für Paletten, Maschine und Bündel
Stretchfolie sichert Ladung durch elastische Rückstellkraft – ohne Kleben, Umreifen oder Schrumpfen. Im Sortiment: Handstretchfolien für manuelles Wickeln, Maschinenstretchfolien für den Einsatz mit Wickelmaschine und Bündelstretchfolie für kleinere Einheiten. Folienstärke von 8 µm (vorgedehnt) bis 23 µm (Schwerlast), transparent oder schwarz, Rollen bis 2.650 m Lauflänge – alle Artikel ab Lager mit schneller Lieferung.

Bündelstretchfolie, 100 mm x 150 m, 23 my

Bündelstretchfolie vorgedehnt, 90 mm x 300 m, 8 my

Handstretchfolie Premium, 500 mm x 300 m, 12 my

Handstretchfolie opak schwarz, 500 mm x 300 m, 20 my

Maschinenstretchfolie, 20 my, 500 mm x 1543 m

Handstretchfolie Lite Wrapper, 410 mm x 600 m
Was ist Stretchfolie und wie funktioniert sie?
Stretchfolie – auch Wickelfolie oder Palettenfolie genannt – ist eine dehnbare Folie aus LLDPE (lineares Polyethylen niedriger Dichte), die Ladung auf Paletten durch elastische Rückstellkraft zusammenhält. Das Prinzip: Die Folie wird beim Wickeln um die Palette gedehnt. Nach dem Anlegen zieht sich das Material zusammen und drückt Kartons, Gebinde und andere Produkte in Position – die Ladung bleibt fixiert, auch unter dynamischer Transportbelastung. Je stärker die Dehnung innerhalb der Belastungsgrenze, desto höher die Rückhaltekraft.
Dieser Mechanismus macht Stretchfolien zur universellsten Lösung für Ladungssicherung: Die Folie passt sich jeder Palettenform an – ohne Zuschnitt, ohne exakte Maße, ohne Befestigungspunkte. Gleichmäßig gestapelte Kartons, unregelmäßige Gebinde oder schwere Industriepaletten mit scharfen Kanten – die Stretchfolie wickelt sich um die Ladung und hält, was sie umschließt. Die Hafteigenschaft der Folie (Cling) sorgt dafür, dass die einzelnen Wicklungslagen aneinander haften und nicht verrutschen.
Drei Produktlinien für drei Einsatzprofile
Die drei Stretchfolien-Typen sichern Paletten nach demselben Prinzip, unterscheiden sich aber in Verarbeitung, Rollenformat, Folienstärke und Einsatzvolumen. Die richtige Wahl hängt davon ab, wie viele Paletten am Tag gewickelt werden, ob eine Wickelmaschine vorhanden ist und welche Produkte gesichert werden sollen.
Handstretchfolie – manuelle Verarbeitung mit Abroller
Handstretchfolien werden von Hand mit Abroller oder Wickelgerät verarbeitet. Die Rollen haben eine Breite von 420–500 mm, eine Folienstärke von 8–23 µm und Lauflängen bis 600 m auf einem 50-mm-Kern. Ideal für Betriebe mit 1–15 Paletten am Tag, die keine Wickelmaschine einsetzen. Die Artikel sind transparent und als schwarze Variante verfügbar.
Vorgedehnte Handstretchfolie (8 µm) ist bereits im Werk gestreckt und reduziert den Kraftaufwand beim Wickeln erheblich. Sie liefert eine Rückhaltekraft, die einer konventionellen 17–20-µm-Folie nahekommt – bei weniger als der Hälfte der Folienstärke. Für Betriebe, die wenige Paletten am Tag wickeln und auf einfache Verarbeitung ohne hohen Krafteinsatz Wert legen, ist diese vorgedehnte Folie die effizienteste Lösung im Handstretchfolien-Sortiment.
Maschinenstretchfolie – für Wickelmaschinen und Palettenwickler
Maschinenstretchfolien sind für den Einsatz mit Wickelmaschinen (Palettenwicklern, Stretchmaschinen) konzipiert. Die Rollen haben eine Breite von 500 mm, einen 500-mm-Kern und Lauflängen bis 2.650 m – deutlich mehr Laufmeter pro Rolle als bei Handstretchfolie, was die Rüstzeiten beim Rollenwechsel reduziert. Ab 15–20 Paletten am Tag wird die Maschinenwicklung wirtschaftlich: kontrollierte Vordehnung (100–250 %), konstanter Anpressdruck, programmierbare Umlaufzahl – jede Palette wird identisch gewickelt.
Die Maschine nutzt die Folie effizienter als manuelle Verarbeitung und erlaubt den Einsatz dünnerer Rollen bei gleicher Qualität der Ladungssicherung. Alle Maschinenstretchfolien-Artikel sind transparent und schwarz lieferbar.
Bündelstretchfolie – für kleine Einheiten und Kartons
Bündelstretchfolie ist keine Palettenfolie, sondern die schmale Variante (90 mm Breite, 38-mm-Kern, 300 m Lauflänge) für das Zusammenhalten kleinerer Einheiten. Die Rolle wird direkt in der Hand gehalten – kein Abroller nötig. Typische Einsatzbereiche: Kartons zu einer Versandeinheit bündeln, einzelne Palettenlagen fixieren bevor die nächste Lage draufkommt, Möbelteile oder Rohrprofile zusammenhalten. Überall dort, wo eine schmale, handliche Folie gebraucht wird, die ohne Gerät direkt von der Rolle verarbeitet werden kann.
Folienstärke wählen: Von 8 µm bis 23 µm
Die Folienstärke bestimmt die Festigkeit pro Einzelwicklung und den Materialverbrauch pro Palette. Die Intuition „dicker ist besser" trügt: Eine dickere Folie liefert zwar mehr Festigkeit, verbraucht aber auch deutlich mehr Material pro Rolle. Die optimale Folienstärke ist die dünnste, die bei gegebener Ladung, gegebenem Wickelverfahren und gegebenem Transportweg noch ausreichende Sicherung bietet.
8 µm (vorgedehnt) – leichte Paletten mit Kartons, kraftsparendes manuelles Wickeln. Die vorgedehnte Folie ist bereits im Werk gestreckt und braucht beim Wickeln wenig zusätzliche Dehnung. 12 µm – leichte Produkte mit Wickelmaschine, maximale Materialreduktion im Hochvolumen. 15–17 µm – leichte bis mittelschwere Paletten, erste Optimierungsstufe für Betriebe, die von 20 µm nach unten optimieren. 20 µm – der Allround-Standard für die meisten Produkte und Transportwege, als Handstretchfolie und Maschinenstretchfolie verfügbar. 23 µm – schwere Paletten, scharfe Kanten, Seetransport, maximale Qualität der Ladungssicherung.
Empfehlung: Mit 20 µm starten und schrittweise optimieren – jeweils eine Folienstärke pro Stufe nach unten, mit Praxistest dazwischen. Den gesamten Sprung von 23 µm auf 12 µm in einem Schritt empfehlen wir nicht – das Risiko von Folienrissen ist zu hoch. Zwischen den Stufen sollte mindestens eine Lieferung unter realen Transportbedingungen getestet werden, bevor die nächste Reduktion erfolgt.
Transparent, schwarz, farbig oder bedruckt? Die Farbe wählen
Transparent ist der Standard und die richtige Farbe für den Großteil aller Palettenversendungen. Transparente Stretchfolie lässt Etiketten, Barcodes und Kartonbeschriftungen sichtbar und ermöglicht die visuelle Kontrolle der Produkte ohne Folienentfernung – entscheidend für effiziente Lagerung, schnelle Kennzeichnung und reibungslosen Versand. Bei der Lieferung an Endkunden oder Distributionszentren, wo Barcodes gescannt werden, ist transparent in der Regel alternativlos.
Schwarze Stretchfolie macht die Palette blickdicht. Der Inhalt ist von außen nicht erkennbar – keine Identifikation der Ware durch Dritte auf der Laderampe. Typische Einsatzszenarien im B2B-Bereich: hochwertige Elektronik (Diebstahlprävention), Markenware (Graumarkt-Schutz), vertrauliche Sendungen, preissensible Artikel. Schwarze Stretchfolie ist als Handstretchfolie und als Maschinenstretchfolie verfügbar – alle Artikel finden Sie im jeweiligen Sortiment. Durch die Rußpigmentierung ist die Bruchdehnung etwas geringer – bei Maschinenwicklung die Vordehnung beim Wechsel von transparent auf schwarz um 10–15 % reduzieren.
Farbige Stretchfolien erfüllen eine Kennzeichnungsfunktion: Eine bestimmte Farbe macht Paletten auf der Laderampe sofort erkennbar – etwa zur Unterscheidung nach Kunde, Priorität, Lagerzone oder Produktgruppe. In der Praxis nutzen Logistikbetriebe farbige Folien als visuelles Leitsystem: rote Folie für Eilsendungen, blaue für Retouren, grüne für freigegebene Ware.
Bedruckte Stretchfolien bieten zusätzlich die Möglichkeit, Firmenlogo, Warnhinweise oder individuelle Kennzeichnung direkt auf die Wicklung aufzubringen. Bedruckte Rollen sind besonders im B2B-Versand gefragt: Sie signalisieren Marke, erleichtern die Zuordnung bei der Lieferung und bieten einen gewissen Manipulationsschutz – wenn die bedruckte Folie entfernt und neu gewickelt wurde, ist das sofort sichtbar. Bedruckte Stretchfolien sind als Hand- und Maschinenrollen erhältlich.
Von Hand wickeln oder mit Maschine?
Die Entscheidung zwischen manueller Verarbeitung mit Handstretchfolie und maschineller Wicklung mit Maschinenstretchfolie hängt von drei Faktoren ab: Volumen, Wickelqualität und Wirtschaftlichkeit.
Volumen und Zeit: Manuelles Wickeln dauert 1–3 Minuten pro Palette, maschinelles Wickeln 30–60 Sekunden. Bei 10 Paletten am Tag ist der Unterschied vernachlässigbar. Bei 30 Paletten sind es 15–60 Minuten Zeitdifferenz, bei 50 über eine Stunde. Ab ca. 15–20 Paletten am Tag wird der Zeitvorteil der Wickelmaschine zum wirtschaftlichen Argument. Hinzu kommt: Die Rollen für Maschinenstretchfolie haben deutlich mehr Laufmeter (bis 2.650 m), was die Wechselfrequenz senkt und den Arbeitsprozess weiter beschleunigt.
Qualität und Reproduzierbarkeit: Ein Mitarbeiter wickelt morgens anders als nachmittags, ein erfahrener anders als ein neuer. Bei Handwicklung schwanken Foliendehnung, Anpressdruck und Lagenzahl von Palette zu Palette. Eine Wickelmaschine wickelt jede Palette identisch: programmierbare Vordehnung, konstanter Anpressdruck, definierte Umlaufzahl. Für Betriebe mit hohen Qualitätsstandards – etwa Automotive-Zulieferer oder Pharma-Logistik – ist die Maschine nicht nur eine Frage des Volumens, sondern der Prozesssicherheit. Die konstante Qualität jeder einzelnen Wicklung schützt die Produkte zuverlässiger als manuelle Verarbeitung mit schwankender Dehnung.
Materialverbrauch und Kosten: Eine Wickelmaschine mit Vordehnwerk nutzt die Folie effizienter. Bei maschineller Vordehnung von 150–250 % wird aus einem Meter auf der Rolle 2,5 bis 3,5 Meter auf der Palette – bei manueller Dehnung nur 1,3 bis 1,7 Meter. Gleichzeitig kann die Maschine dünnere Rollen verwenden (12–17 µm statt 20–23 µm), weil die kontrollierte Vordehnung aus dünner Folie mehr Rückhaltekraft erzeugt als unkontrollierte Dehnung aus dicker. In der Gesamtrechnung (Folieneinkauf + Arbeitszeit + Maschinenkosten) amortisiert sich eine Wickelmaschine bei den meisten Betrieben innerhalb weniger Monate, wenn das tägliche Volumen über 15–20 Paletten liegt.
Dehnung, Vordehnung und Bruchdehnung verstehen
Wer Stretchfolien vergleicht, stößt auf drei Prozentwerte, die leicht verwechselt werden, aber grundverschiedene Dinge aussagen. Das Verständnis dieser Kennwerte hilft bei der Auswahl der richtigen Artikel und bei der Optimierung der Maschineneinstellungen.
Arbeitsdehnung ist die Dehnung, mit der die Folie beim Wickeln tatsächlich gestreckt wird – der Arbeitspunkt im Verpackungsprozess. Bei Handwicklung liegt sie typischerweise bei 30–70 %, bei Maschinenwicklung bei 100–250 %. Höhere Arbeitsdehnung bedeutet: mehr Folie aus weniger Rollenmaterial, höhere Rückhaltekraft pro Wicklung, geringerer Verbrauch pro Palette. Der Artikel auf der Rolle wird effizienter genutzt.
Vordehnung betrifft vorgedehnte Folien, die bereits im Werk gestreckt und auf diesem Zustand fixiert werden. Das Ergebnis: weniger Kraftaufwand beim manuellen Wickeln, gleichmäßigere Ergebnisse auch bei weniger erfahrenen Anwendern. Die vorgedehnte 8-µm-Handstretchfolie im Sortiment ist ein Beispiel – sie liefert bei geringer manueller Dehnung eine Rückhaltekraft, die einer konventionellen 17–20-µm-Folie nahekommt. Für Betriebe, die ihre Produkte ohne Wickelmaschine sichern, ist die vorgedehnte Rolle die materialsparendste Option.
Bruchdehnung ist der Laborwert: wie weit die Folie unter kontrollierten Bedingungen gedehnt werden kann, bevor sie reißt. Die Bruchdehnung ist immer deutlich höher als die Arbeitsdehnung – der Abstand zwischen beiden ist der Sicherheitspuffer für dynamische Transportbelastungen wie Bremsmanöver, Kurvenfahrten und Vibrationen. Je größer dieser Puffer, desto mehr Reserve hat die Wicklung gegen Reißen unter Belastung. Bei der Maschinenstretchfolie GS-P20 (20 µm) beträgt die Bruchdehnung 355 % – bei einer Arbeitsvordehnung von 150 % bleiben 205 Prozentpunkte Reserve.
Stretchfolie im Vergleich zu anderen Ladungssicherungsmitteln
Stretchfolie ist nicht das einzige Mittel zur Ladungssicherung, aber das flexibelste und für die meisten Anwendungen wirtschaftlichste. Für 80–90 % aller Palettenversendungen im innerdeutschen und innereuropäischen Transport ist Stretchfolie die passende Wahl: schnell, günstig, universell einsetzbar.
Umreifung (Kunststoff- oder Stahlband) bietet höhere Haltekraft bei Punktbelastung, braucht aber Ecken- und Kantenschutz, ist aufwändiger in der Verarbeitung und teurer. Sinnvoll bei extrem schweren Paletten oder wenn einzelne Gebinde gezielt fixiert werden müssen – etwa schwere Kartons, die zusätzlich zur Folienwicklung gesichert werden sollen. Schrumpffolie liefert eine geschlossene Hülle mit Wetter- und Manipulationsschutz, erfordert jedoch Hitze (Schrumpftunnel oder Brenner), ist langsamer und kostenintensiver. Dehnbänder sind wiederverwendbar und schnell bei kleinen Einheiten, eignen sich aber nicht für flächige Ladungssicherung auf Paletten.
In vielen Betrieben werden Stretchfolie und Umreifung kombiniert eingesetzt: Die Folie wickelt die gesamte Palette, während Umreifungsbänder einzelne schwere Kartons oder besonders instabile Lagen zusätzlich fixieren. Diese Kombination bietet maximale Sicherung bei gleichzeitig effizienter Lieferung der Waren.
LLDPE: Das Material hinter der Stretchfolie
Stretchfolien bestehen fast ausschließlich aus LLDPE – lineares Polyethylen niedriger Dichte (PE-Stretchfolie). LLDPE unterscheidet sich von einfachem LDPE durch seine gleichmäßigere Molekülstruktur: Die Polymerketten sind linear statt verzweigt, was eine gleichmäßigere Dehnung, höhere Zugfestigkeit bei gleicher Folienstärke und bessere Durchstoßfestigkeit ergibt. Für Wickelmaschinen ist diese Qualität entscheidend: Das Vordehnwerk zieht die Folie auf einen definierten Wert – ungleichmäßiges Material würde Dünnstellen und Spannungsspitzen erzeugen, die zum Abriss der Folie führen. LLDPE dehnt sich homogen und vorhersehbar, sodass die Maschine die Folie bis nahe an die Arbeitsgrenze belasten kann.
Die Qualität des LLDPE-Rohstoffs beeinflusst direkt die Leistung der Stretchfolie: Gleichmäßige Molekülverteilung bedeutet gleichmäßige Dehnung über die gesamte Breite der Rolle, weniger Ausschuss bei der Maschinenwicklung und eine vorhersehbare Rückhaltekraft auf jeder Palette. Hochwertige Produkte erkennen Sie an konstanter Folienstärke über die gesamte Rollenlänge und an einer Bruchdehnung, die deutlich über der spezifizierten Arbeitsdehnung liegt.
Nachhaltigkeit und Recycling
Als sortenreines Polymer ist LLDPE vollständig recycelbar – nach Gebrauch über die PE-Wertstoffsammlung dem Recyclingkreislauf zuführbar. Keine Mischkunststoffe, keine Klebeschichten, keine nicht-recycelbaren Bestandteile. Auch bedruckte Stretchfolien sind recycelbar, sofern die Druckfarbe lösemittelfrei ist – ein Punkt, auf den Sie bei bedruckten Rollen achten sollten.
Die drei wirksamsten Hebel für nachhaltige Materialeinsparung: dünnere Folie einsetzen (Wechsel von 23 µm auf 17 µm spart ca. 26 % Kunststoff pro Palette, von 20 µm auf 12 µm ca. 40 %), maschinelle Vordehnung nutzen (ein Meter Rolle ergibt mehr Wicklung auf der Palette) und die richtige Folienstärke zur Ladung wählen. Eine 23-µm-Folie auf leichten E-Commerce-Paletten mit Kartons ist Materialverschwendung – eine 12-µm-Folie auf schweren Industriepaletten reißt. Die richtige Zuordnung spart mehr Material als jede andere Maßnahme.
Viele Betriebe, die von manueller auf maschinelle Wicklung umstellen, können gleichzeitig dünnere Rollen einsetzen – doppelte Einsparung bei gleicher Qualität der Ladungssicherung. Der Optimierungspfad von 20 → 17 → 15 → 12 µm ist im Maschinenstretchfolien-Sortiment angelegt: schrittweise Reduktion, Praxistest bei jeder Lieferung, keine Kompromisse bei der Sicherung.
Lagerung und Haltbarkeit von Stretchfolien
Stretchfolien sollten trocken, bei Raumtemperatur und vor direkter UV-Einstrahlung geschützt gelagert werden. Unter diesen Bedingungen behalten die Rollen ihre mechanischen Eigenschaften über mehrere Jahre. Wichtig: Die Rollen stehend lagern, nicht liegend – liegende Rollen verformen sich unter ihrem eigenen Gewicht und führen zu ungleichmäßigem Abrollen auf der Wickelmaschine.
Bei der Lagerung farbiger und bedruckter Folien gilt zusätzlich: UV-Schutz ist besonders wichtig, da Farbe und Druck durch Lichteinwirkung schneller ausbleichen als transparente oder schwarze Folie. Für Betriebe mit hohem Durchsatz empfiehlt sich eine FIFO-Lagerung (First In, First Out), um sicherzustellen, dass ältere Rollen zuerst verbraucht werden.
Zubehör: Abroller und Wickelgeräte für Stretchfolien
Handstretchfolie braucht ein Verarbeitungsgerät für effizientes Wickeln. Der 2-teilige Handabroller aus Kunststoff ist das Einstiegsgerät: leicht (220 g), günstig, für gelegentliches Wickeln bis ca. 15 Paletten am Tag ausreichend. Die Rolle sitzt auf einem Kunststoffdorn und dreht frei – das Handgelenk wird entlastet, die Dehnung gleichmäßiger als ohne Abroller. Diesen Artikel empfehlen wir als Einstieg für Betriebe, die zum ersten Mal mit Stretchfolie arbeiten.
Das Wickelgerät aus verchromtem Metall ist die Lösung für den Dauereinsatz: schwerere, stabilere Konstruktion mit besserem Abrollwiderstand und festerer Rollenführung – die Qualität der Wicklung steigt spürbar. Für 15–30 Paletten am Tag, wo Ergonomie über den Arbeitstag den Unterschied macht. Ab ca. 30 Paletten am Tag empfehlen wir den Umstieg auf eine Wickelmaschine mit Maschinenstretchfolie – passende Produkte und Stretchmaschinen finden Sie im Sortiment.
Bündelstretchfolie braucht kein Gerät – die schmale 90-mm-Rolle wird direkt in der Hand gehalten und verarbeitet. Für die schnelle Bündelung von Kartons und kleinen Produkten ist das die einfachste Lösung.
Bestellung und Lieferung
Alle Stretchfolien-Artikel sind ab Lager verfügbar – mit schneller Lieferung direkt an Ihren Betrieb. Bei größeren Abnahmemengen profitieren Sie von B2B-Staffelpreisen: Je mehr Rollen pro Bestellung, desto günstiger der Stückpreis. Transparente, schwarze, farbige und bedruckte Produkte sind in allen gängigen Folienstärken und Rollenformaten vorrätig.
Für Betriebe mit regelmäßigem Bedarf bieten wir eine individuelle Beratung zur optimalen Produktauswahl: Welche Folienstärke passt zu Ihren Paletten? Lohnt sich der Wechsel von Hand- auf Maschinenstretchfolie? Welche Farbe oder bedruckte Variante erfüllt Ihre Kennzeichnungsanforderungen? Die richtige Auswahl der Artikel spart langfristig mehr als jeder Mengenrabatt.
Häufige Fragen zu Stretchfolien
Was sind Stretchfolien?
Stretchfolien sind dehnbare Folien aus LLDPE, die Ladung auf Paletten durch elastische Rückstellkraft sichern. Die Folie wird beim Wickeln gedehnt und zieht sich anschließend zusammen – der entstehende Druck hält Kartons, Gebinde und andere Produkte zuverlässig in Position. Verfügbar als Handstretchfolie (manuelle Verarbeitung mit Abroller), Maschinenstretchfolie (für Wickelmaschinen) und Bündelstretchfolie (für kleinere Einheiten). Die Artikel unterscheiden sich in Folienstärke, Rollenformat, Farbe und Verarbeitungsweise.
Wie teuer ist eine Rolle Stretchfolie?
Der Preis pro Rolle hängt von Folienstärke, Lauflänge, Farbe und Abnahmemenge ab. Bedruckte Rollen sind aufgrund der Druckkosten etwas teurer als transparente oder schwarze Standardprodukte. Bei B2B-Staffelpreisen sinkt der Stückpreis mit steigender Bestellmenge – aktuelle Preise finden Sie direkt bei den Artikeln im Sortiment. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist nicht der Rollenpreis allein, sondern der Materialverbrauch pro Palette – dünnere Folie mit maschineller Vordehnung kann trotz höherem Meterpreis günstiger pro Palette sein.
Welche Alternativen gibt es zu Stretchfolie?
Die gängigsten Alternativen sind Umreifungsbänder (höhere Punktbelastung, aber aufwändiger), Schrumpffolie (geschlossene Hülle mit Wetterschutz, aber Hitze nötig) und Dehnbänder (wiederverwendbar, aber nur für kleine Einheiten). Für die meisten Palettenversendungen bleibt Stretchfolie die wirtschaftlichste und schnellste Lösung – alle passenden Produkte finden Sie in den Unterkategorien.
Wie lange hält Stretchfolie?
Bei sachgerechter Lagerung (trocken, vor UV-Licht geschützt, Raumtemperatur) behalten die Rollen ihre mechanischen Eigenschaften über mehrere Jahre. Auf der Palette hält die Wicklung so lange, wie die elastische Rückstellkraft wirkt – bei korrekter Wicklung und passender Folienstärke über den gesamten Transportweg und die anschließende Lagerung. Farbige und bedruckte Folien sollten bei der Lagerung zusätzlich vor Licht geschützt werden.
Transparente oder schwarze Stretchfolie – wann welche Farbe?
Transparent ist der Standard: Etiketten und Barcodes bleiben sichtbar, die Produkte auf der Palette sind bei der Lieferung sofort identifizierbar. Schwarze Stretchfolie ist die richtige Wahl, wenn der Paletteninhalt nicht erkennbar sein soll – für Sichtschutz, Diebstahlprävention und vertrauliche Sendungen. Beide Varianten sind als Handstretchfolie und Maschinenstretchfolie in allen Folienstärken verfügbar.




