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Schramm B2B-Shop

Beschreibung

Blickdicht verpackt – wenn niemand sehen soll, was auf der Palette steht

Transparente Stretchfolie zeigt, was darunter liegt. In den meisten Fällen ist das gewünscht – der Lagermitarbeiter sieht den Inhalt, der Wareneingang scannt die Etiketten, der Spediteur erkennt die Ware. Aber es gibt Situationen, in denen genau das ein Problem ist: Hochwertige Elektronik auf der Laderampe, die zum Zugreifen einlädt. Markenware, deren Verpackung auf dem Transportweg nicht sichtbar sein soll. Vertrauliche Sendungen, deren Inhalt nur der Empfänger kennen darf.

Die opak schwarze Handstretchfolie ist die einfachste Lösung für alle drei Fälle: Sie sichert die Palette genauso wie transparente Folie – gleiche Breite (500 mm), gleiche Stärke (20 µm), gleiche Dehnung (150 %), gleiche Wickeltechnik. Nur sieht niemand durch.

Sichtschutz als Ladungssicherung: Gegen Gelegenheitsdiebstahl

Diebstahl auf Laderampen, in Verteillagern und auf Parkplätzen ist selten geplant – er ist meistens opportunistisch. Ein Mitarbeiter sieht durch die transparente Folie einen Karton mit Markenlogo, ein Paketfahrer erkennt hochwertige Elektronik, ein Unbefugter auf dem Speditionshof bemerkt eine Palette mit begehrter Ware. Die Sichtbarkeit des Inhalts ist der Auslöser.

Schwarze Folie eliminiert diesen Auslöser. Die Palette ist eine schwarze, undurchsichtige Einheit – von außen nicht erkennbar, ob Smartphones oder Schrauben drin sind. Das ersetzt keine physische Diebstahlsicherung (Schlösser, Überwachung, gesicherte Bereiche), senkt aber die Wahrscheinlichkeit, dass eine Palette zum Ziel wird, weil ihr Inhalt sichtbar ist.

Markenschutz auf dem Transportweg

Hersteller, die ihre Produkte über Speditionen an den Handel liefern, wollen nicht immer, dass jeder Zwischenhändler, Lagerarbeiter und Zusteller auf dem Weg sieht, welche Marke transportiert wird. Gründe: Graue Märkte (Ware, die für einen bestimmten Markt bestimmt ist, wird umgeleitet), Preistransparenz (der Wettbewerber sieht auf der Laderampe, welcher Händler welche Ware bekommt) oder schlichtes Understatement (die Marke soll erst beim Endkunden sichtbar werden, nicht auf dem Transportweg).

Schwarze Folie verbirgt Kartonaufdrucke, Logos, Produktbilder und Artikelbezeichnungen. Die Palette wird zur anonymen Versandeinheit, die erst beim Empfänger identifiziert wird – durch Etiketten auf der Außenseite der Folie oder durch Dokumentation im Lieferschein.

Vertraulichkeit: Wenn der Inhalt niemanden angeht

Bestimmte Sendungen unterliegen Vertraulichkeitsanforderungen – nicht aus rechtlichen Gründen (dafür gibt es andere Maßnahmen), sondern aus geschäftlichen: Prototypen, Vorserienmodelle, Marketingmaterial vor dem Launch, Messeexponate vor der Eröffnung. Transparente Folie zeigt jedem, der die Palette sieht, was transportiert wird. Schwarze Folie nicht.

Auch bei Retouren und Warenrücksendungen wird schwarze Folie eingesetzt: Ware, die aus dem Verkauf zurückkommt und im Lager zwischengelagert wird, soll nicht als „Retoure" erkennbar sein – weder für andere Mitarbeiter noch für Besucher des Lagers.

Technisch identisch mit transparenter 20-µm-Folie

Die schwarze Farbe ändert nichts an den mechanischen Eigenschaften der Folie. Breite, Stärke, Dehnung, Haftwirkung, Verarbeitung – alles identisch mit der transparenten 500 x 300 m, 20 µm. Der einzige Unterschied ist die Lichtdurchlässigkeit: null. Die Folie ist vollständig opak – kein Durchscheinen, kein Silhouetten-Erkennen, kein „wenn man genau hinschaut, sieht man was".

Wer bereits mit der transparenten 20-µm-Folie in 500 mm arbeitet, kann die schwarze Variante ohne Umstellung einsetzen: gleiches Wickelgerät, gleiche Technik, gleicher Ablauf. Rolle tauschen, weitermachen.

300 m Lauflänge: Mehr als bei der 270-m-Standardreihe

Die schwarze Folie bietet 300 m Lauflänge – 30 m mehr als die transparente 20-µm-Folie in der 270-m-Reihe. Bei ca. 50–80 m Folienverbrauch pro Palette reicht eine Rolle für 4 bis 6 Paletten. Der Rollenwechsel fällt seltener an als bei der 270-m-Variante – ein praktischer Vorteil, wenn gezielt hochwertige Paletten gewickelt werden und der Workflow nicht unterbrochen werden soll.

Wann transparent trotzdem die bessere Wahl bleibt

Schwarze Folie hat einen offensichtlichen Nachteil: Man sieht nicht, was drin ist. In den meisten Logistik-Situationen ist genau das unerwünscht:

Wareneingang beim Empfänger. Der Lagermitarbeiter prüft visuell, ob die Palette intakt und vollständig ist – durch die Folie hindurch. Bei schwarzer Folie muss die Folie geöffnet werden, bevor der Inhalt sichtbar ist. Das kostet Zeit und erzeugt mehr Folienabfall.

Barcode-Scanning im Verteillager. Automatische und manuelle Scanner lesen Barcodes durch transparente Folie. Durch schwarze Folie geht das nicht – Etiketten müssen auf die Außenseite der Folie geklebt oder die Folie an der Scan-Stelle geöffnet werden.

Interne Logistik. Im eigenen Lager will man den Paletteninhalt erkennen, ohne auszuwickeln. Schwarze Folie verhindert das. Für interne Transporte innerhalb des eigenen Betriebs ist transparente Folie fast immer die bessere Wahl.

Faustregel: Schwarze Folie nur dort einsetzen, wo der Sichtschutz einen konkreten Nutzen hat (Diebstahl, Markenschutz, Vertraulichkeit). Für alles andere: transparent.

Technische Daten

Parameter Wert
Typ Konventionell (nicht vorgedehnt)
Material Polyethylen (PE)
Breite 500 mm
Lauflänge 300 m
Folienstärke 20 µm
Dehnung 150 %
Farbe Schwarz, opak (vollständig blickdicht)
Lichtdurchlässigkeit Keine
Recycelbar Ja (sortenreines PE)
Wickelgerät empfohlen Ja (500-mm-Aufnahme)
Mindestabnahme 6 Rollen
Rollen pro Palette 240

Praxistipp: Schwarz und transparent kombinieren

Viele Betriebe wickeln nicht die gesamte Palette in schwarze Folie, sondern nur die äußeren zwei bis drei Lagen. Die unteren Wicklungen (direkt auf der Ware) werden mit transparenter Folie gemacht – günstiger und für die strukturelle Sicherung ausreichend. Dann werden die letzten Umläufe mit schwarzer Folie gewickelt, um den Sichtschutz herzustellen. Das spart Material (schwarze Folie ist teurer als transparente) und liefert trotzdem den vollständigen Blickschutz von außen.

Alternative: Nur den oberen Teil der Palette schwarz wickeln (wo der Inhalt am leichtesten erkennbar ist) und den unteren Teil transparent lassen (wo ohnehin nur der Palettenfuß und die unterste Kartonlage sichtbar sind). Je nach Ware und Transportweg reicht das für den gewünschten Sichtschutz aus.

Etikettierung auf schwarzer Folie

Weiße oder helle Etiketten heben sich auf schwarzer Folie deutlich ab – besser lesbar als auf transparenter Folie, die je nach Lichtverhältnissen Reflexionen erzeugt. Versandetiketten, Palettenzettel und Gefahrgut-Kennzeichnungen sind auf schwarzem Hintergrund sofort erkennbar. Das ist ein Nebeneffekt, der bei der Kennzeichnung von Paletten in unübersichtlichen Lagern oder auf dunklen Laderampen einen Sichtbarkeitsvorteil bietet.


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Eigenschaften

Länge
300 m
Breite
500 mm
Farbe
Schwarz
Mindestabnahme
6 Rollen
Staffelmenge
6 Rollen
Dehnung
150 %
Stärke/Dicke
20 my
Material
PE
Palettengewicht
734,4 kg
pro Palette
240 Rollen
Warentarifnummer
39201024

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