
Maschinenstretchfolie
500 mm x 1620 m, 20 my, opak schwarz
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Beschreibung
Blickdichter Sichtschutz direkt aus der Wickelmaschine
Wer hochwertige, vertrauliche oder diebstahlgefährdete Ware auf Paletten versendet und eine Wickelmaschine betreibt, braucht keine schwarze Handfolie über die transparente Maschinenwicklung zu legen. Diese schwarze Maschinenstretchfolie macht die gesamte Wicklung blickdicht – in einem Arbeitsgang, maschinell, reproduzierbar. Dieselbe Wickelmaschine, dasselbe Programm, nur eine andere Rolle: schwarz statt transparent.
Die Folie ist vollständig opak – kein Durchscheinen, kein Erkennen von Konturen, kein Hinweis auf den Paletteninhalt. Von außen ist die Palette eine schwarze, undurchsichtige Einheit.
1.620 m: Die längste 20-µm-Maschinenrolle im Sortiment
Mit 1.620 m Lauflänge hat diese schwarze Variante 90 m mehr als die transparente GS-P20 (1.530 m). Bei Betrieben, die systematisch alle oder die meisten Paletten in schwarzer Folie wickeln, reduziert die längere Rolle die Rollenwechsel pro Schicht: Bei 20 Paletten am Tag und ca. 60–100 m Verbrauch pro Palette reicht eine Rolle für 16 bis 27 Paletten – in vielen Betrieben ein kompletter Arbeitstag ohne Wechsel.
Der schwerere Kern (1,6 kg statt 1,0 kg bei der transparenten GS-P20) trägt die längere Folienbahn. Für die Wickelmaschine spielt das keine Rolle – die Maschine nimmt die Rolle auf den Dorn, nicht der Mitarbeiter in die Hand.
295 % Bruchdehnung: Was die schwarze Färbung verändert
Die schwarze Maschinenstretchfolie hat mit 295 % eine niedrigere Bruchdehnung als die transparente GS-P20 (355 %). Das ist kein Qualitätsmangel, sondern ein physikalischer Effekt: Die Rußpigmente, die der PE-Folie die schwarze Farbe geben, verändern die Polymerstruktur und reduzieren die maximale Dehnfähigkeit. Die Folie ist etwas steifer und weniger elastisch als die transparente Variante gleicher Dicke.
In der Praxis bedeutet das: Der Puffer zwischen Arbeitsdehnung (150 %) und Bruchgrenze (295 %) beträgt 145 Prozentpunkte – ausreichend für Standard- und mittelschwere Paletten, aber weniger Reserve als bei der transparenten GS-P20 (205 Punkte Puffer). Für extrem schwere oder dynamisch stark belastete Paletten, die den maximalen Dehnungspuffer brauchen, empfehlen wir die transparente GS-P23 (23 µm, 347 %) und eine zusätzliche schwarze Abdeckung nur auf den äußeren Lagen.
Wann schwarze Maschinenfolie statt schwarzer Handfolie?
| Kriterium | Schwarze Handstretchfolie | Schwarze Maschinenstretchfolie (dieses Produkt) |
|---|---|---|
| Verarbeitung | Manuell, von Hand | Maschinell, Wickelmaschine |
| Volumen | Einzelne Paletten, gelegentlich | Regelmäßig, systematisch, hohe Stückzahl |
| Wickelqualität | Mitarbeiterabhängig | Reproduzierbar, gleichmäßig |
| Lauflänge | 300 m | 1.620 m |
| Kosten pro Palette | Höher (mehr Folie, mehr Arbeitszeit) | Niedriger (maschinelle Vordehnung spart Folie) |
Die schwarze Maschinenfolie lohnt sich, sobald der Sichtschutz nicht die Ausnahme ist, sondern der Standard: Betriebe, die routinemäßig alle Paletten oder eine definierte Produktgruppe blickdicht wickeln. Für einzelne Paletten, die gelegentlich Sichtschutz brauchen (z. B. eine besonders wertvolle Sendung pro Woche), reicht die schwarze Handstretchfolie.
Einsatzszenarien für maschinellen Sichtschutz
Elektronik-Distribution. Paletten mit Smartphones, Tablets, Laptops, Konsolen – Ware, die auf jeder Laderampe sofort als hochwertig erkannt wird. Schwarze Wicklung verhindert, dass der Paletteninhalt entlang der gesamten Lieferkette sichtbar ist.
Pharma- und Kosmetik-Logistik. Markenprodukte, die nicht im Voraus auf dem Transportweg identifiziert werden sollen – gegen Graumarkt-Umleitung, gegen Informationsvorsprung des Wettbewerbs, gegen vorzeitige Sichtbarkeit von Neuprodukt-Lieferungen an den Handel.
Automotive-Zulieferung. Teile, deren Zuordnung zu einem bestimmten Hersteller oder Modell auf dem Transportweg nicht erkennbar sein soll – aus Wettbewerbsgründen oder aus vertraglichen Vertraulichkeitsverpflichtungen.
Lagerkommissionierung mit Sichtschutz. Versandbereite Paletten, die im Lager stehen und deren Inhalt nicht für alle Mitarbeiter sichtbar sein soll – zum Beispiel bei Ware mit unterschiedlichen Preisstufen, bei Retouren oder bei Ware, die für einen bestimmten Kunden reserviert ist.
Maschineneinstellung: Anpassung gegenüber transparenter Folie
Die schwarze Folie hat durch die Rußpigmentierung ein leicht anderes Dehnverhalten als die transparente Variante. Beim Umstellen der Wickelmaschine von transparent auf schwarz empfehlen wir, die Vordehnung zunächst um 10–15 % zu reduzieren und von dort aus schrittweise zu erhöhen. Startwert: 130–140 % statt 150 %. Wenn die Folie bei dieser Einstellung sauber wickelt und nicht reißt, kann die Vordehnung in 5-%-Schritten angehoben werden, bis die gewünschte Rückhaltekraft erreicht ist.
Die geringere Bruchdehnung (295 % statt 355 %) bedeutet: Die Maschine hat weniger Spielraum nach oben, bevor die Folie reißt. Bei einer Vordehnung von 150 % bleiben 145 Punkte Puffer – bei der transparenten GS-P20 wären es 205. Die Maschine muss also etwas konservativer eingestellt werden als bei transparenter Folie.
Technische Daten
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Typ | Maschinenstretchfolie |
| Material | LLDPE |
| Breite | 500 mm |
| Lauflänge | 1.620 m |
| Folienstärke | 20 µm |
| Bruchdehnung | 295 % |
| Farbe | Schwarz, opak (vollständig blickdicht) |
| Lichtdurchlässigkeit | Keine |
| Kerngewicht | 1,6 kg |
| Recycelbar | Ja (sortenreines PE) |
| Maschinenkompatibilität | Alle Wickelmaschinen mit 500-mm-Aufnahme und Vordehnwerk |
| Mindestabnahme | 1 Rolle |
| Rollen pro Palette | 45 |
Praxistipp: Schwarz und transparent kombinieren – auch maschinell
Dieselbe Strategie wie bei der Handstretchfolie funktioniert auch maschinell, erfordert aber eine Wickelmaschine mit Doppelrollenaufnahme oder einen manuellen Rollenwechsel zwischen den Wickeldurchgängen: Die strukturelle Wicklung (Rückhaltekraft, Ladungssicherung) wird mit transparenter Folie gemacht – günstiger und mit besserer Bruchdehnung. Dann wird die Rolle gewechselt und die äußeren zwei bis drei Lagen werden mit schwarzer Folie gewickelt – für den Sichtschutz.
Der Vorteil: Die strukturelle Sicherung profitiert von den besseren mechanischen Werten der transparenten Folie (355 % Bruchdehnung statt 295 %), während der Sichtschutz von der schwarzen Farbe kommt. Der Nachteil: ein zusätzlicher Rollenwechsel oder eine Maschine mit zwei Positionen. Ob sich der Aufwand lohnt, hängt vom Volumen und von den Sicherungsanforderungen ab – bei extrem schweren Paletten mit Sichtschutzbedarf ist die Kombination die sicherste Lösung.
Etikettierung auf schwarzer Maschinenwicklung
Wie bei der schwarzen Handstretchfolie gilt: Weiße und helle Etiketten heben sich auf schwarzer Folie deutlich ab – besser sichtbar als auf transparenter Folie, die Reflexionen erzeugt. Versandetiketten, Palettenzettel und Gefahrgut-Kennzeichnungen werden nach der Wicklung auf die schwarze Folie geklebt. Da Barcode-Scanner nicht durch schwarze Folie lesen können, müssen alle scanrelevanten Informationen auf der Außenseite der Wicklung angebracht werden.
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