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Druckverschlussbeutel – wiederverschließbar, transparent, lebensmittelecht
Vier Produktlinien, 32 Varianten, ein Verschluss: Druckverschlussbeutel von 40 x 60 mm (Schrauben, Perlen, SIM-Karten) bis 350 x 450 mm (Jacken, A3-Drucke, Laptops). Standard in 50 µm für den täglichen B2B-Einsatz. Mit Schriftfeld zum direkten Beschriften. Mit Euroloch zum Aufhängen am Verkaufshaken. In 90 µm für scharfkantige und schwere Industrieteile. Alle LDPE, alle transparent, alle lebensmittelecht, alle wiederverschließbar – Fingerdruck genügt.
Vier Linien, ein Prinzip: Verschließen durch Fingerdruck
Jeder Druckverschlussbeutel im Sortiment hat am oberen Rand denselben Verschlussmechanismus: Zwei PE-Profile, die ineinandergreifen und durch Zusammendrücken mit Daumen und Zeigefinger verschließen. Zum Öffnen: Beutelhälften auseinanderziehen. Zum Schließen: Profile zusammendrücken, bis es hörbar einrastet. Hundertmal öffnen, hundertmal schließen – ohne Klebeband, ohne Klammer, ohne Schweißgerät, ohne irgendetwas außer den eigenen Fingern.
Das unterscheidet den Druckverschlussbeutel von allen anderen Beuteltypen im Sortiment: Er ist die einzige Beutelart mit integriertem, werkzeugfreiem Wiederverschluss. Polybeutel sind offen und brauchen separates Verschlussmaterial. Begleitpapiertaschen sind selbstklebend und nicht wiederöffnbar. Müllsäcke werden zugeknotet. Nur der Druckverschlussbeutel lässt sich mit einer Handbewegung öffnen und mit einer zweiten wieder schließen – und das macht ihn zum vielseitigsten Beutel im gesamten Programm.
Das Sortiment im Überblick: 4 Linien, 32 Varianten
Nicht jeder Druckverschlussbeutel ist gleich. Das Sortiment gliedert sich in vier Linien, die denselben Verschluss teilen, aber jeweils eine zusätzliche Funktion oder Eigenschaft mitbringen:
Standard (50 µm) – 16 Größen
Die Universallinie: 16 Größen von 40 x 60 mm bis 350 x 450 mm, alle 50 µm LDPE, alle transparent, alle lebensmittelecht. Für Schrauben und Schmuck am unteren Ende, für Jacken und A3-Drucke am oberen. Die größte Formatauswahl im Sortiment – für nahezu jedes Produkt gibt es eine passende Größe. 1.000 Stück pro VE.
Mit Schriftfeld (50 µm) – 6 Größen
Dieselbe Qualität wie die Standardlinie, aber mit einem weißen Beschriftungsfeld auf der Beutelaußenseite. Direkt beschriftbar mit Kugelschreiber, Permanentmarker, Folienstift oder Stempel – kein separates Etikett, kein Drucker, kein Aufkleber nötig. 6 Größen von 70 x 100 bis 200 x 300 mm. Für Betriebe, die ihre Beutelinhalte identifizieren, dokumentieren oder nachverfolgen müssen: Ersatzteil-Nummern, Proben-IDs, Chargennummern, Stücklisten, Prüfprotokolle.
Mit Euroloch (50 µm) – 3 Größen
Dieselbe Qualität wie die Standardlinie, aber mit einem runden Aufhängeloch (Euroloch) oberhalb des Verschlusses. Passt auf Standard-Verkaufshaken im Einzelhandel – der Beutel hängt am Haken, der Inhalt bleibt durch den Druckverschluss geschützt. 3 Größen (80 x 120, 120 x 170, 160 x 220 mm). Für hängende Verkaufsverpackungen in Läden, auf Märkten, an Messeständen und am Werkstattbrett.
Verstärkt (90 µm) – 7 Größen
Fast die doppelte Folienstärke gegenüber dem Standard: 90 µm statt 50 µm. Selbes Material (LDPE), selber Verschluss, selbe Transparenz – aber spürbar dicker, griffiger und widerstandsfähiger. 7 Größen von 80 x 120 bis 300 x 400 mm. Für scharfkantige Metallteile (Stanzteile, Blechzuschnitte, Schrauben mit Grat), spitze Werkzeuge (Bohrer, Klingen, Wendeplatten) und schwere Industriekomponenten (bis 1,2 kg).
Die richtige Linie in einer Entscheidung
Vier Linien, eine Frage pro Entscheidungsstufe:
Muss der Beutel am Haken hängen? Ja → Euroloch. Nein → weiter.
Muss der Inhalt direkt auf dem Beutel beschriftet werden (ohne Etikett)? Ja → Schriftfeld. Nein → weiter.
Hat der Inhalt scharfe Kanten, spitze Enden oder wiegt mehr als ca. 100 g? Ja → 90 µm. Nein → Standard (50 µm).
Drei Fragen, eine klare Empfehlung. Die meisten Einkäufer landen beim Standard (50 µm) – der deckt 80 % aller Anwendungen ab. Die drei Speziallinien decken die restlichen 20 %: Dokumentation (Schriftfeld), Verkaufspräsentation (Euroloch), Schwerlast (90 µm).
Größen: Von der Daumenkuppe bis DIN A3
Die Standardlinie (50 µm) bietet die größte Formatauswahl: 16 Größen, die sich grob in drei Klassen einteilen lassen:
Kleinteil-Formate (40 x 60 bis 80 x 120 mm). Für Einzelteile, die sortiert, geschützt oder beigepackt werden: Schrauben, Elektronikbauteile, Schmuck, Batterien, Gewürzproben. Der Beutel ist Sortier- und Schutzhilfe – er wird in einen Karton, einen Sortimentskasten oder eine Schublade gelegt.
Produkt-Formate (100 x 150 bis 180 x 250 mm). Für Produkte, die der Beutel als Primärverpackung aufnimmt: Smartphones, Taschenbücher, Handyhüllen, Dokumente, Stoffmuster, Ersatzteile. Ab dieser Größe wird der Beutel selbst zur Verpackung – Versandverpackung, Verkaufsverpackung, Retouren-Verpackung.
Großformate (200 x 300 bis 350 x 450 mm). Für Textilien, Dokumente ab A4, Laptops, Kunstdrucke und große Ersatzteile. In dieser Klasse ersetzt der Druckverschlussbeutel die offene Polybag-Tüte und wird zur professionellen Produktverpackung mit Retourenfunktion.
Die Schriftfeld-Linie deckt 6 Größen von 70 x 100 bis 200 x 300 mm ab – den Bereich, in dem Dokumentation am häufigsten gebraucht wird. Die Euroloch-Linie konzentriert sich auf 3 Größen (80 x 120 bis 160 x 220 mm) – den typischen Kleinteil-Bereich, der im Einzelhandel am Haken hängt. Die 90-µm-Linie bietet 7 Größen von 80 x 120 bis 300 x 400 mm – den industriellen Kernbereich, in dem scharfkantige und schwere Teile verpackt werden.
Folienstärken: 50 µm vs. 90 µm
Zwei Folienstärken, zwei Einsatzwelten. 50 µm LDPE ist der Standard für leichte, glatte, stumpfe Ware: Textilien, Papier, Lebensmittel, Elektronik ohne scharfe Kanten, Kosmetik, Schmuck. 90 µm LDPE ist die verstärkte Variante für schwere, scharfkantige, raue Ware: Metallteile, Werkzeug, Gussrohlinge, Gesteinsproben, Keramikbruch.
Der Schnelltest: Das Teil in einen 50-µm-Beutel legen, einmal kräftig schütteln, gegen Licht halten. Sieht man Dünnstellen, Mikrolöcher oder weiße Druckpunkte → 90 µm. Sieht die Folie unverändert aus → 50 µm reicht. Die Faustregel: Wenn das Teil beim Greifen nicht pikst, nicht kratzt und weniger als 100 g wiegt → 50 µm. Alles andere → 90 µm.
Die 90-µm-Linie hat eine klare Gewichtsstufung: 150 g (80 x 120 mm) bis 1.200 g (300 x 400 mm). Die Gewichtsgrenze steigt mit der Beutelgröße, weil die breitere Verschlussleiste und die größere Folienfläche das Gewicht auf mehr Material verteilen. Für Inhalte über 1,2 kg ist der Druckverschlussbeutel nicht mehr die richtige Verpackung – hier empfiehlt sich Schlauchfolie (auf jede Länge zuschneidbar, verschweißbar) oder eine formstabile Verpackung.
Material: LDPE – was es kann und was es bedeutet
Alle Druckverschlussbeutel im Sortiment bestehen aus LDPE (Low Density Polyethylene) – einem weichen, flexiblen Kunststoff, der sich um das Produkt legt, ohne steif abzustehen. LDPE ist chemisch beständig (reagiert nicht mit den meisten Chemikalien, Lösungsmitteln und Lebensmitteln), transparent (Inhalt ist sichtbar, ohne den Beutel zu öffnen), lebensmittelecht (für direkten Kontakt mit unverpackten Lebensmitteln zugelassen) und recycelbar (sortenreines PE, über die PE-Wertstoffsammlung dem Recyclingkreislauf zuführbar).
Was LDPE nicht ist: steif (der Beutel steht nicht von allein), hitzebeständig (ab ca. 80 °C beginnt die Folie weich zu werden), UV-beständig (dauerhafte Sonneneinstrahlung lässt die Folie verspröden) und antistatisch (Standard-LDPE lädt sich statisch auf – für ESD-sensitive Elektronik gibt es spezielle antistatische Beutel auf Anfrage). Für die allermeisten Verpackungsaufgaben bei Raumtemperatur und normaler Lagerung ist LDPE das optimale Material – und das günstigste.
Lebensmittelechtheit: Was das in der Praxis heißt
Alle Druckverschlussbeutel im Sortiment – Standard, Schriftfeld, Euroloch und 90 µm – sind lebensmittelecht. Das bedeutet: Das LDPE-Material ist für den direkten Kontakt mit unverpackten Lebensmitteln zugelassen. Keine Migration von Stoffen ins Lebensmittel, keine Geschmacks- oder Geruchsveränderung, keine gesundheitsgefährdenden Additive.
Für Betriebe, die Gewürze portionieren, Tee abfüllen, Backzutaten verpacken, Nüsse und Trockenfrüchte beuteln, Süßwaren sortieren oder Nahrungsergänzungsmittel versenden, entfällt die Frage nach der lebensmittelrechtlichen Zulässigkeit: Jeder Druckverschlussbeutel im Sortiment ist für diesen Einsatz zugelassen. Das gilt für die 50-µm-Standardvariante genauso wie für die 90-µm-Schwerlast-Variante – und für die Schriftfeld- und Euroloch-Linien ebenfalls.
Druckverschlussbeutel vs. andere Beuteltypen
Im Gesamtsortiment von Schramm Verpackung gibt es neben Druckverschlussbeuteln auch Polybeutel, Schlauchfolien und Flachbeutel. Die Abgrenzung:
Druckverschlussbeutel vs. Polybeutel. Beide bestehen aus LDPE, beide sind transparent. Der Druckverschlussbeutel hat einen integrierten Zip-Verschluss und ist wiederverschließbar – ideal für Mehrfach-Nutzung (Sortierung, Entnahme, Rückgabe, Retouren). Der Polybeutel ist offen und braucht separates Verschlussmaterial – günstiger für Einmal-Verpackung in der Serienkonfektionierung. Die Entscheidung: Wird der Beutel mehrfach geöffnet → Druckverschlussbeutel. Wird er einmal verschlossen und beim Empfänger aufgerissen → Polybeutel.
Druckverschlussbeutel vs. Schlauchfolie. Schlauchfolie ist ein endloser Folienschlauch auf der Rolle, der auf jede Länge zugeschnitten und an den Enden verschweißt wird – für Produkte in Sonderlängen und -breiten, die kein Standardbeutel abdeckt. Der Druckverschlussbeutel ist fertig konfektioniert (feste Größe, fertiger Verschluss) und sofort einsatzbereit. Für Standardgrößen: Druckverschlussbeutel. Für Sondermaße oder sehr lange Produkte: Schlauchfolie.
Einsatzszenarien: Wie Druckverschlussbeutel im Betrieb eingesetzt werden
Sortierung und Lagerung. Ersatzteile, Elektronikbauteile, Schrauben, Dichtungen, Schmuck – sortiert nach Typ, Größe oder Artikelnummer, jedes Teil oder jedes Set in einem eigenen Beutel. Im Regalfach, in der Schublade oder im Sortimentskasten: Der transparente Beutel zeigt den Inhalt, der Druckverschluss hält ihn zusammen, und die Beschriftung (bei der Schriftfeld-Variante) identifiziert ihn.
Versand und Retouren. Produkte im Onlinehandel werden im Druckverschlussbeutel an den Kunden versandt. Der Kunde öffnet den Beutel, probiert an (bei Textilien) oder prüft (bei Elektronik), und legt bei Nichtgefallen das Produkt zurück in den Beutel, verschließt ihn und schickt ihn als Retoure zurück. Der Beutel ist gleichzeitig Versand- und Retourenverpackung – ein Beutel, zwei Wege.
Beipack und Montagezubehör. Schraubensets, Dübel, Beschläge, Adapter – Zubehörteile, die dem Hauptprodukt in einem Druckverschlussbeutel beigelegt werden. Der Beutel hält die Kleinteile zusammen, verhindert Verlust im Versandkarton und dient dem Kunden nach dem Kauf als Aufbewahrung für übrige Teile.
Verkauf und Präsentation. Produkte im Einzelhandel, die in einem Druckverschlussbeutel mit Euroloch am Verkaufshaken hängen: Schmuck, Elektronikzubehör, Angelhaken, Schraubensets, Gewürzproben. Der Beutel ist gleichzeitig Verpackung, Schutz und Präsentation – kein separater Blisterkarton nötig, kein Druckauftrag, keine Mindestmenge für Sonderverpackungen.
Dokumentation und Rückverfolgung. Teile mit Teilenummer, Chargennummer, Prüfstatus oder Kundennummer – im Schriftfeld-Beutel mit der Information direkt auf dem Beutel. Die Beschriftung bleibt physisch am Teil, geht nicht verloren, wird nicht verwechselt. Vom Etikett-Ersatz (eine Zeile auf dem 70-x-100-mm-Beutel) bis zum vollständigen Arbeitsauftrag (auf dem 200-x-300-mm-Beutel).
Nachhaltigkeit: Wiederverwendbar und recycelbar
Druckverschlussbeutel sind das nachhaltigste Beutelprodukt im Sortiment – nicht weil sie aus Recyclingmaterial bestehen (das tun sie im Standard nicht), sondern weil sie wiederverwendbar sind. Ein Druckverschlussbeutel, der hundertmal geöffnet und geschlossen wird, ersetzt hundert Einmal-Beutel. Die längste Nutzungsdauer aller Beutel im Programm.
Nach der Nutzung: Alle Druckverschlussbeutel bestehen aus sortenreinem LDPE – keine Verbundfolien, keine Klebeschichten, kein Fremdmaterial (mit Ausnahme des Schriftfelds, das eine bedruckte Fläche auf der Folie ist). Über die PE-Wertstoffsammlung dem Recyclingkreislauf zuführbar. Je länger der Beutel genutzt wird, bevor er im Recycling landet, desto besser die Umweltbilanz pro Nutzungszyklus.
Bestelllogik: 1.000 Stück pro VE
Alle Druckverschlussbeutel werden in Verpackungseinheiten à 1.000 Stück geliefert – flach gestapelt, platzsparend im Lager. Bei Staffelbestellungen (ab 2 VE) sinkt der Stückpreis deutlich. Für Betriebe, die verschiedene Größen und Linien einsetzen: Je eine VE pro benötigter Variante bestellen und am Packplatz nach Größe und Linie sortiert bereitstellen.
Das Sortiment ist so aufgebaut, dass ein Betrieb mit drei bis fünf Beutelgrößen die meisten Produktformate abdeckt. Beispiel Modehandel: 80 x 120 mm (Schmuckversand), 160 x 220 mm (Accessoires), 300 x 400 mm (Pullover). Beispiel Industrieersatzteile: 80 x 120 mm in 90 µm (Stanzteile), 160 x 220 mm mit Schriftfeld (dokumentierte Teile), 300 x 400 mm in 90 µm (große Maschinenteile). Die Kombinationsmöglichkeiten sind endlos – die vier Linien und 32 Varianten decken sie ab.
Sonderanfertigungen und Beratung
Das Standardsortiment umfasst 32 Varianten in vier Linien – die häufigsten Größen, Stärken und Ausstattungen. Für Anforderungen darüber hinaus: Sondergrößen, andere Folienstärken, bedruckte Beutel, farbige Folie, antistatische Beutel (für ESD-sensitive Elektronik), UV-stabilisierte Folie (für Langzeit-Außenlagerung), Beutel aus Recyclingmaterial oder biologisch abbaubarem Material. Das Schramm-Verpackungsteam berät individuell und realisiert Sonderanfertigungen – jahrzehntelange Erfahrung im Container-Import von Druckverschlussbeuteln und als einer der größten Anbieter in Deutschland.



