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Beschreibung

Druckverschlussbeutel mit Euroloch, 50 my: 3 Formate von 80 × 120 bis 160 × 220 mm

Ein Produkt, das im Regal liegt, wird übersehen. Eines, das auf Augenhöhe am Haken hängt, wird gegriffen. Der Druckverschlussbeutel mit Euroloch macht genau diesen Unterschied möglich, ohne dass zusätzlich ein Header-Karton konfektioniert, aufgeschweißt oder getackert werden muss. Das genormte Loch sitzt im Kopfbereich oberhalb des Verschlusses und passt auf alle gängigen Verkaufshaken, Lochwände, Gitterkörbe und Regalsysteme.

Die Folie bleibt dabei klar: Der Kunde sieht das Produkt vollständig, ohne dass ein Sichtfenster ausgespart werden müsste. Und weil der Druckverschluss voll funktionsfähig bleibt, kann der Beutel am Haken geöffnet und wieder verschlossen werden, etwa zum Nachfüllen im Handel oder bei Ware, die der Endkunde zu Hause weiter im selben Beutel aufbewahrt. Die Serie umfasst 3 Formate von 80 × 120 mm bis 160 × 220 mm, Bezug pro Verpackungseinheit (VE), lagerhaltig mit 2–5 Werktagen Lieferzeit.

Auf einen Blick

  • Genormtes Euroloch für alle Standard-Verkaufshaken, Lochwände und Regalsysteme
  • Macht aus dem Beutel eine hängende Verkaufsverpackung, ohne Header-Karton
  • Wiederverschließbar: Entnahme und Nachfüllen direkt am Haken möglich
  • 50 µm LDPE-Qualität: reißfest, flexibel, formstabil im Griff
  • Transparent für volle Produktsicht am POS, Barcodes durch die Folie scannbar
  • 3 gängige Formate für Schmuck, Handyhüllen und Bastelsets
  • Sortenrein aus LDPE und damit gut recycelbar
  • Nicht für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln vorgesehen

Alle 3 Formate im Vergleich

Angegeben ist Breite × Länge in Millimetern. Die Breite entspricht der Öffnungsbreite, die Länge schließt Verschlussbereich und Kopfbereich mit dem Euroloch ein. Für die Präsentation ist das relevant: Die sichtbare Produktfläche am Haken liegt einige Millimeter unter dem Nennmaß, weil der obere Rand vom Haken und vom benachbarten Beutel überdeckt wird.

Format (B × L) Größenvergleich Wirkung am Haken Typische Anwendung
80 × 120 mmetwa Handyformatkompakt, mehrere Reihen pro LochwandSchmuck, Anhänger, Perlen, Kleinzubehör, Ersatzteile im Fachhandel
120 × 170 mmDIN A6 passt bequemgute Fernwirkung, Standard im ZubehörregalHandyhüllen, Kabel, Adapter, Bastelsets, Zubehörkarten
160 × 220 mmDIN A5 mit Spielpräsent, belegt einen Haken alleingrößere Sets, Textilzubehör, Displayware, Mehrteiler

Bei der Formatwahl gelten dieselben Faustregeln wie bei den übrigen Serien: rund 10 bis 20 mm mehr Breite als die breiteste Stelle des Inhalts und 20 bis 30 mm Aufschlag in der Länge, sobald der Inhalt Höhe aufbaut. Zwei Punkte kommen bei der Hängepräsentation dazu. Erstens trägt das Euroloch in 50 µm Folie leichte bis mittlere Gewichte zuverlässig; bei schweren oder kantigen Inhalten sollte die Füllmenge reduziert oder der Kopfbereich zusätzlich verstärkt werden, sonst reißt das Loch mit der Zeit ein. Zweitens hängt ein zu groß gewählter Beutel schlaff und wirkt am POS weniger wertig als ein gut ausgefüllter im nächstkleineren Format.

Warum Euroloch statt Header-Karton?

Beide Wege führen zur hängenden Verkaufsverpackung, unterscheiden sich aber deutlich im Aufwand:

Beutel mit Euroloch Beutel mit Header-Karton
Konfektionierungentfällt, Loch ist bereits eingestanztKarton falten, auflegen, tackern oder schweißen
Zeitaufwand pro Einheitbefüllen, zustreichen, aufhängenzusätzlicher Arbeitsschritt je Beutel
Zusätzliches MaterialkeinesKartonstreifen, Klammern
Produktsichtvollflächig transparentoberer Bereich verdeckt
Werbeflächekeine, Sichtwirkung über das Produktbedruckbarer Kopf für Marke und Angaben
Recyclingsortenrein LDPEMaterialmix aus Folie, Karton und Klammer

Kurz: Wo das Produkt selbst der Blickfang ist, also bei Schmuck, Zubehör und Bastelware, ist das Euroloch schneller, günstiger und optisch offener. Wo Markenauftritt, Pflichtangaben oder Aktionshinweise auf die Verpackung müssen, bleibt der Header-Karton die richtige Wahl.

Hinweis für den Verkauf an Endverbraucher

Sobald ein Beutel als Verkaufsverpackung befüllt an private Endverbraucher abgegeben wird, greifen die Vorgaben des Verpackungsgesetzes, unter anderem die Registrierung im Verpackungsregister LUCID und die Beteiligung an einem dualen System. Das betrifft nicht den Bezug der Beutel selbst, sondern das Inverkehrbringen der fertig befüllten Ware. Wer bislang nur innerbetrieblich verpackt hat und über das Euroloch erstmals in den Handel geht, sollte diesen Punkt einmal prüfen.

Die vier Varianten im Vergleich

Die Euroloch-Ausführung ist eine von vier Varianten im Sortiment. Diese Übersicht zeigt, welche wann sinnvoll ist:

Variante Folienstärke Formate Formatbereich Besonderheit Sinnvoll bei
Druckverschlussbeutel mit Euroloch, 50 my 50 µm 3 80 × 120 bis 160 × 220 mm genormtes Euroloch zur Aufhängung Präsentation an Verkaufshaken, Lochwand oder Regalsystem
Druckverschlussbeutel, 50 my 50 µm 16 40 × 60 bis 350 × 450 mm größte Formatauswahl, ohne Zusatzausstattung Standard für Kommissionierung, Lager, Versand und Musterhandling
Druckverschlussbeutel mit Schriftfeld, 50 my 50 µm 6 70 × 100 bis 200 × 300 mm integriertes weißes Schriftfeld wenn Inhalt, Charge, Auftrag oder Lagerplatz direkt am Beutel steht
Druckverschlussbeutel, 90 my 90 µm 7 80 × 120 bis 300 × 400 mm Heavy Duty, hohe Durchstoßfestigkeit scharfkantige und schwere Teile, Mehrfachnutzung im Umlauf

Das Euroloch gibt es ausschließlich in 50 µm Folienstärke und ohne Schriftfeld. Für die Kennzeichnung am POS wird üblicherweise ohnehin ein bedrucktes Etikett oder eine Einlegekarte verwendet, die durch die transparente Folie hindurch lesbar bleibt.

Welche Euroloch-Formate gibt es auch in den anderen Varianten?

Für alle, die eine Größe über Lager und Verkaufsfläche hinweg einheitlich halten wollen:

Format (B × L) Euroloch 50 my 50 my Schriftfeld 50 my 90 my
80 × 120 mm
120 × 170 mm
160 × 220 mm

Alle drei Euroloch-Formate gibt es auch in der neutralen 50-my-Serie und in 90 my. Damit lässt sich dieselbe Größe im Lager ohne Loch und auf der Verkaufsfläche mit Loch fahren, ohne dass Regalplätze oder Packanweisungen umgestellt werden müssen. 120 × 170 mm und 160 × 220 mm sind darüber hinaus in allen vier Varianten verfügbar und damit die flexibelsten Formate im Sortiment.

Hinweis zur Verwendung

Diese Druckverschlussbeutel sind für technische und gewerbliche Anwendungen ausgelegt, nicht für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln. Für Anwendungen mit Lebensmittelkontakt sind entsprechend deklarierte Verpackungen erforderlich.

Häufige Fragen zu Druckverschlussbeuteln mit Euroloch

Passt das Euroloch auf jeden Verkaufshaken?

Ja. Das Euroloch ist genormt und passt auf alle Standard-Verkaufshaken sowie auf gängige Lochwände, Gitterkörbe und Regalsysteme. Es sitzt im Kopfbereich oberhalb des Druckverschlusses, der Beutel hängt also gerade und lässt sich am Haken öffnen.

Welche Formate gibt es mit Euroloch?

Drei Formate: 80 × 120, 120 × 170 und 160 × 220 mm. Alle drei sind auch in der neutralen 50-my-Serie und in der verstärkten 90-my-Serie verfügbar.

Lässt sich der Beutel am Haken öffnen und wieder verschließen?

Ja. Der Druckverschluss bleibt voll funktionsfähig, weil das Euroloch oberhalb des Verschlusses liegt. Der Beutel kann also am Haken befüllt, nachgefüllt oder geöffnet werden, ohne ihn abzunehmen.

Wie viel Gewicht hält das Euroloch aus?

Für leichte bis mittelschwere Produkte wie Schmuck, Handyzubehör oder Bastelware ist die 50-µm-Folie ausgelegt. Bei höherem Gewicht oder kantigen Inhalten empfiehlt es sich, die Füllmenge zu reduzieren oder den Kopfbereich zusätzlich zu verstärken, damit das Loch über die Standzeit im Regal nicht einreißt.

Braucht man zusätzlich einen Header-Karton?

Nein. Das Euroloch ist bereits eingestanzt, der Beutel ist ohne weiteren Arbeitsschritt hängefertig. Ein Header-Karton lohnt sich nur, wenn Marke, Pflichtangaben oder Aktionshinweise auf der Verpackung sichtbar sein sollen.

Gibt es das Euroloch auch mit Schriftfeld oder in 90 my?

Nein. Die Euroloch-Ausführung ist ausschließlich in 50 µm und ohne Schriftfeld erhältlich. Für Angaben am POS werden üblicherweise Etiketten oder Einlegekarten genutzt, die durch die klare Folie lesbar bleiben.

Wie werden die Formate gemessen?

Immer Breite × Länge in Millimetern. Die Breite ist die Öffnungsbreite, die Länge wird inklusive Verschluss- und Kopfbereich angegeben. Die sichtbare Produktfläche am Haken liegt deshalb einige Millimeter unter dem Nennmaß.

Sind die Beutel für Lebensmittel geeignet?

Nein. Die Beutel sind nicht für den direkten Lebensmittelkontakt vorgesehen und für gewerbliche, technische Anwendungen bestimmt.

Sind die Beutel wiederverwendbar?

Ja. Der Druckverschluss lässt sich ohne Hilfsmittel wieder öffnen, weshalb viele Endkunden den Beutel nach dem Kauf zur Aufbewahrung weiternutzen. Sortenreines LDPE ist zudem gut recycelbar.

Gibt es Sonderformate oder größere Abnahmemengen?

Über die drei Lagerformate hinaus sind Sonderformate und Staffelmengen für gewerbliche Kunden auf Anfrage möglich.


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Herstellerinformationen

Schramm Verpackung

Hersteller

Gustav Schramm GmbH

Anschrift
Straubinger Straße 9
28219 Bremen
Deutschland

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Eigenschaften

Technische Daten & Logistik auf einen Blick

Art
Druckverschluss
Farbe
Transparent
Sonderposten
Nein
Mindestabnahme
1VE
Staffelmenge ?
Bestellungen sind nur in Schritten dieser Menge möglich (Verpackungseinheit).
1VE
Stärke/Dicke ?
Materialstärke; „my“ steht für Mikrometer (µm), also Tausendstel Millimeter.
50 my
Material
PE
Einheit Staffelung
1000 Stück
Warentarifnummer ?
Zolltarifnummer (HS-Code) — wichtig für Export- und Zolldokumente.
39232100
Verpackungsfamilie
VF-10
PPWR konform
Ja
Recycelbar
Ja
Mehrwegfähig
Nein
Verbundmaterial
Nein