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Schramm B2B-Shop

Beschreibung

Der Klassiker – EPS-Verpackungschips für stoßsicheren Versand

Verpackungschips aus expandiertem Polystyrol (EPS): das seit Jahrzehnten bewährteste Hohlraumfüllmaterial im Versandhandel. Lose Chips, die in den Karton geschüttet werden, den Raum um das Produkt füllen und es gegen Verrutschen, Stoß und Vibration sichern. Kein Zuschneiden, kein Aufblasen, kein Gerät – Sack öffnen, Chips in den Karton schütten, Produkt einbetten, Karton verschließen. So einfach, dass es seit 50 Jahren funktioniert.

500 Liter pro Sack, ca. 2 kg Gewicht – ultraleicht. Ein Sack Verpackungschips wiegt weniger als eine volle Wasserflasche und füllt mehrere Hundert Versandkartons (je nach Karton- und Produktgröße). Im Vergleich zu jeder anderen Polstermethode (Luftpolsterfolie, Schaumstoff, Papierfüllmaterial) sind EPS-Chips pro Kubikzentimeter das leichteste Füllmaterial am Markt.

Was Verpackungschips leisten – und wie sie funktionieren

Verpackungschips sind Schüttpolster: lose Formteile, die den Hohlraum zwischen Produkt und Kartonwand ausfüllen. Das Produkt liegt eingebettet in einer Masse aus tausenden kleinen EPS-Körpern, die sich an die Produktform anpassen und den Raum lückenlos füllen. Der Schutz entsteht auf drei Wegen:

Stoßdämpfung. Jeder einzelne Chip besteht zu ca. 98 % aus Luft – eingeschlossen in der geschäumten EPS-Struktur. Bei einem Stoß auf den Karton verformt sich die Chip-Masse elastisch und verteilt die Aufprallenergie auf eine große Fläche. Das Produkt erfährt nicht den vollen Stoß, sondern eine gedämpfte, verlangsamte Krafteinwirkung.

Lagesicherung. Die Chips füllen den Raum um das Produkt vollständig aus und verhindern, dass es im Karton verrutscht. Bei einem Richtungswechsel (Paket wird gekippt, gedreht, fallengelassen) bleibt das Produkt an seinem Platz – die Chip-Masse hält es in Position. Das ist besonders bei asymmetrischen Produkten wichtig, die ohne Fixierung im Karton an die Wand prallen würden.

Hohlraumfüllung. Nicht jedes Produkt passt passgenau in einen Standardkarton. Der Hohlraum zwischen Produkt und Kartonwand (10, 20, 50, 100 mm – je nach Karton und Produkt) wird mit Chips gefüllt, ohne dass ein maßgeschneidertes Polster nötig ist. Das macht Verpackungschips zum flexibelsten Füllmaterial: ein Produkt, jeder Karton, jede Hohlraumgröße.

EPS: Eigenschaften, die den Unterschied machen

Ultraleicht. EPS besteht zu ca. 98 % aus Luft. Ein 500-Liter-Sack wiegt ca. 2 kg – weniger als 4 g pro Liter. Im Versand bedeutet das: Die Chips erhöhen das Paketgewicht kaum. Bei volumenabhängigen Tarifen: kein Gewichtsproblem, nur Volumenfüllung. Bei gewichtsabhängigen Tarifen: vernachlässigbar.

Formstabil. EPS-Chips behalten ihre Form über Monate und Jahre. Sie sacken nicht zusammen (wie manche Papierchips unter Feuchtigkeit), verlieren kein Volumen (wie Luftkissen, die langsam entweichen können) und verändern sich nicht bei Temperaturschwankungen. Ein Karton, der heute gepackt wird, hat in drei Monaten noch dieselbe Polsterung wie am Tag des Packens.

Stoßdämpfend. Die geschäumte Struktur (Millionen geschlossener Luftzellen) absorbiert Stöße effektiv. Bei einem Sturz aus 80 cm Höhe (typische Förderbandkante beim Paketdienst) reduziert eine 50-mm-Schicht EPS-Chips die Stoßbeschleunigung auf das Produkt um ca. 60–80 % gegenüber einem ungefüllten Karton.

Abrieb- und staubarm. Hochwertige EPS-Chips (wie die Schramm-Fill) sind so gefertigt, dass sie beim Schütten, Dosieren und Befüllen kaum Abrieb erzeugen. Kein Styropor-Staub auf dem Produkt, kein weißer Film auf der Kleidung, keine Krümel im Karton. Sauberes Verpacken, sauberes Auspacken.

Antistatisch (bedingt). EPS kann sich statisch aufladen – die Chips kleben am Karton, am Produkt, an den Händen. Hochwertige EPS-Chips werden mit einer antistatischen Behandlung produziert, die die statische Aufladung reduziert. Vollständig eliminiert wird sie nicht – für ESD-sensitive Elektronik (Platinen, Halbleiter) gibt es spezielle antistatische Füllmaterialien.

Drei Materialien im Sortiment – und wann EPS die richtige Wahl ist

Im Verpackungschips-Sortiment gibt es drei Materialien: EPS (dieses Produkt), Maisstärke und Papier. Jedes Material hat andere Stärken:

Eigenschaft EPS (dieses Produkt) Maisstärke Papier
Gewicht Ultraleicht (ca. 4 g/L) Leicht Schwerer
Stoßdämpfung Sehr hoch Gut Gut
Formstabilität Sehr hoch – verändert sich nicht Gut, aber feuchtigkeitsempfindlich Gut
Nachhaltigkeit Recyclingfähig bei sortenreiner Sammlung Biologisch abbaubar, kompostierbar Recycelbar mit Altpapier
Statische Aufladung Möglich (antistatisch behandelt) Gering Keine
Feuchtigkeitsresistenz Sehr hoch – nimmt kein Wasser auf Gering – löst sich bei Nässe auf Mittel
Staubbildung Sehr gering (abriebarm) Gering Gering

EPS ist die richtige Wahl, wenn das Gewicht minimal bleiben muss (volumenleichte, empfindliche Ware), die Polsterung über Wochen oder Monate stabil bleiben muss (Langzeitlagerung, Zwischenlagerung), Feuchtigkeitsresistenz nötig ist (Seetransport, feuchte Lager) oder die höchste Stoßdämpfung pro Gramm Füllmaterial gefragt ist. Maisstärke ist die nachhaltige Alternative für den Standardversand. Papier ist die kunststofffreie Alternative.

500 Liter pro Sack: Wie weit reicht das?

Ein Sack enthält ca. 500 Liter EPS-Chips. Wie viele Kartons lassen sich damit füllen? Das hängt vom Hohlraumvolumen pro Karton ab:

Kleiner Karton (z. B. 210 x 210 x 210 mm, 9,3 L Volumen, Produkt füllt 50 %): ca. 4,5 L Chips pro Karton → ca. 110 Kartons pro Sack.

Mittlerer Karton (z. B. 300 x 300 x 200 mm, 18 L Volumen, Produkt füllt 40 %): ca. 10,8 L Chips pro Karton → ca. 46 Kartons pro Sack.

Großer Karton (z. B. 400 x 400 x 300 mm, 48 L Volumen, Produkt füllt 30 %): ca. 33,6 L Chips pro Karton → ca. 15 Kartons pro Sack.

Für einen E-Commerce-Betrieb, der 20 mittlere Kartons am Tag füllt, reicht ein Sack gut zwei Tage. Bei Staffelabnahme (ab 2–3 Säcke) sinkt der Preis pro Liter deutlich.

EPS-Chips in der Praxis: Drei typische Einsätze

Elektronik-Versand: Empfindliche Geräte stoßsicher einbetten

Ein Elektronikhändler versendet Monitore, Drucker und Verstärker: Gerät in die Mitte des Kartons, EPS-Chips rundum schütten, bis der Hohlraum gefüllt ist, leicht andrücken (nicht pressen – die Chips sollen federn, nicht komprimiert werden), Karton zukleben. Die Chips verteilen den Stoß beim Paketdienst gleichmäßig – kein Punkt am Gerät bekommt den vollen Aufprall. Das geringe Gewicht der Chips hält das Paketgewicht im günstigen Tarifbereich.

Keramik und Glas: Bruchempfindliche Ware im Lager schützen

Ein Keramik-Großhändler lagert Vasen und Schalen zwischen Bestellungen in Kartons mit EPS-Chips – nicht nur für den Versand, sondern als Dauerlagerung. Die Chips sacken nicht zusammen (anders als Papierchips, die bei Feuchtigkeit im Lager Volumen verlieren können), das Polster bleibt über Monate identisch. Wenn die Bestellung kommt: Karton aus dem Regal nehmen, Versandlabel drauf, versenden – die Ware ist bereits geschützt.

Mehrartikel-Sendung: Unregelmäßige Hohlräume auffüllen

Ein Geschenkartikel-Onlineshop versendet Bestellungen mit drei bis fünf verschiedenen Artikeln in einem Karton: Vase (rund), Kerze (zylindrisch), Bilderrahmen (flach), Teelichter (klein). Jeder Artikel hat eine andere Form – maßgeschneiderte Polster wären für jede Kombination neu zuzuschneiden. EPS-Chips füllen den Raum um alle Artikel gleichzeitig, passen sich an jede Form an und sichern alles in einer einzigen Füllaktion. Fünf Sekunden Schütten statt fünf Minuten Zuschneiden.

Ehrliche Grenzen: Was EPS-Chips nicht sind

Nicht nachhaltig im engsten Sinne. EPS ist Kunststoff auf Erdölbasis. Recyclingfähig ja – aber nur bei sortenreiner Sammlung, die in der Praxis (beim Empfänger) selten stattfindet. Die meisten EPS-Chips enden im Restmüll, nicht im Recycling. Für Betriebe, die kunststofffreie Verpackung anstreben oder deren Kunden Nachhaltigkeit erwarten, sind Maisstärke- oder Papier-Chips die bessere Wahl.

Nicht für alle Empfänger angenehm. EPS-Chips sind beim Auspacken unordentlich – sie verteilen sich, kleben statisch an Händen und Kleidung und müssen aufgefegt werden. Im B2C-Versand (Endkunde packt aus) kann das den Eindruck trüben. Im B2B-Versand (Lager packt aus, hat Auffangbehälter und Wiederverwertung) ist das kein Problem.

Nicht für sehr schwere Güter. EPS-Chips sind für leichte bis mittelschwere Produkte konzipiert (bis ca. 5–10 kg, je nach Karton und Chipvolumen). Bei sehr schweren Produkten (20+ kg) drückt das Gewicht die Chips zur Seite, und das Produkt sinkt auf den Kartonboden. Für Schwerlast: formstabile Schaumstoff-Einlagen oder maßgeschnittene Polster.

Technische Daten

Parameter Wert
Produkt Verpackungschips Schramm-Fill
Material Expandiertes Polystyrol (EPS)
Farbe Weiß
Volumen pro Sack Ca. 500 Liter
Gewicht pro Sack Ca. 2 kg
Sackmaße 800 x 800 x 1.600 mm
Formstabilität Sehr hoch – verändert sich nicht über Zeit
Stoßdämpfung Sehr hoch
Abrieb/Staub Sehr gering
Feuchtigkeitsresistenz Sehr hoch – nimmt kein Wasser auf
Wiederverwendbar Ja
Recyclingfähig Ja, bei sortenreiner Sammlung
Mindestabnahme 1 Sack
Staffelung 1 Sack
Säcke pro Palette 6

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Eigenschaften

Länge
800 mm
Breite
800 mm
Höhe
1600 mm
Farbe
Weiß
Mindestabnahme
1 Stück
Staffelmenge
1 Stück
Material
EPS
Palettengewicht
12 kg
pro Palette
6 Stück
Warentarifnummer
39139000

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