
Maschinenstretchfolien, transparent, 12–23 my, 500 mm, LLDPE
Exkl. USt. · inkl. Versand · Sparen Sie 40 € ab 200 € Bestellwert.
Beschreibung
Sechs Maschinenstretchfolien – von Schwerlast bis maximale Materialreduktion
Maschinenstretchfolie wird in Wickelmaschinen verarbeitet und sichert Paletten schneller, gleichmäßiger und materialeffizienter als Handfolie. Die Maschine übernimmt die Vordehnung (das Strecken der Folie vor dem Kontakt mit der Palette), den Anpressdruck und die Wickelführung – mit reproduzierbaren Parametern, unabhängig von Mitarbeiter und Tagesform.
Unser Sortiment umfasst sechs Varianten in fünf Folienstärken und einer Sichtschutz-Ausführung. Alle basieren auf LLDPE (lineares Polyethylen niedriger Dichte), dem Standardmaterial für Maschinenstretchfolie: gleichmäßig dehnbar, reißfest, für kontrollierte Maschinenvordehnung formuliert.
Die richtige Variante finden: Palette und Transportweg entscheiden
| Ihre Situation | Empfohlene Variante |
|---|---|
| Schwere Paletten (über 800 kg), scharfkantige Ware, Seetransport | GS-P23 (23 µm, 1.330 m) |
| Mittelschwere Paletten, wechselnde Beladung, Erstausstattung | GS-P20 (20 µm, 1.530 m) |
| Sichtschutz für hochwertige oder vertrauliche Ware | Schwarz (20 µm, 1.620 m) |
| Leichte bis mittelschwere Paletten, Materialoptimierung gestartet | GS-P17 (17 µm, 1.850 m) |
| Leichte Paletten, fortgeschrittene Optimierung | GS-P15 (15 µm, 2.400 m) |
| Leichteste Paletten, Hochvolumen, maximale Materialreduktion | GS-P12 (12 µm, 2.650 m) |
| Unsicher / Erstbestellung | GS-P20 (20 µm, 1.530 m) – der Standard, von dem aus Sie optimieren |
Alle sechs Varianten im Vergleich
| Variante | Stärke | Lauflänge | Bruchdehnung | Farbe | Profil |
|---|---|---|---|---|---|
| GS-P23 | 23 µm | 1.330 m | 347 % | Transparent | Schwerlast – maximale Festigkeit pro Wicklung |
| GS-P20 | 20 µm | 1.530 m | 355 % | Transparent | Allround – der Maschinenstandard |
| Schwarz | 20 µm | 1.620 m | 295 % | Schwarz opak | Sichtschutz – blickdicht maschinell |
| GS-P17 | 17 µm | 1.850 m | 320 % | Transparent | Erste Optimierung – weniger Material, längere Rolle |
| GS-P15 | 15 µm | 2.400 m | – | Transparent | Fortgeschrittene Optimierung |
| GS-P12 | 12 µm | 2.650 m | – | Transparent | Maximale Lauflänge – Hochvolumen, leichte Paletten |
Von oben nach unten: weniger Folienstärke, mehr Laufmeter pro Rolle, weniger Materialverbrauch pro Palette – aber auch weniger Festigkeit pro Einzelwicklung und engere Anforderungen an die Maschineneinstellung. Die GS-P20 steht in der Mitte als Standard. Oberhalb liegt die Schwerlast-Liga, unterhalb die Optimierungs-Stufen.
Warum Maschinenfolie statt Handfolie?
Die Entscheidung zwischen Hand- und Maschinenstretchfolie ist keine Qualitätsfrage – beides sichert Paletten. Es ist eine Frage des Volumens, der Konsistenz und der Kosten.
Volumen: Ab wann sich die Maschine rechnet
Eine Wickelmaschine lohnt sich ab ca. 15–20 Paletten pro Tag. Unter diesem Volumen überwiegen die Anschaffungskosten der Maschine gegenüber der Arbeitszeit-Ersparnis. Über diesem Volumen dreht sich das Verhältnis: Die Maschine wickelt eine Palette in 30–60 Sekunden, ein Mitarbeiter braucht 1–3 Minuten. Bei 20 Paletten am Tag spart die Maschine 10–40 Minuten reine Wickelzeit – plus die Entlastung des Mitarbeiters, der in dieser Zeit andere Aufgaben übernehmen kann.
Konsistenz: Jede Palette gleich gewickelt
Eine Wickelmaschine dehnt die Folie mit definierter Vordehnung, führt sie mit konstantem Anpressdruck und wickelt mit programmierter Umlaufzahl. Das Ergebnis: Jede Palette ist identisch gesichert – unabhängig davon, ob es die erste oder die hundertste des Tages ist. Bei Handfolie schwankt die Wickelqualität mit der Erfahrung, der Kraft und der Motivation des Mitarbeiters.
Materialeffizienz: Weniger Folie pro Palette
Die maschinelle Vordehnung nutzt die Folie effizienter als manuelle Dehnung. Eine Maschinenfolie mit 20 µm bei 150 % maschineller Vordehnung erzeugt mehr Rückhaltekraft pro Meter als eine Handfolie mit 20 µm bei manueller Dehnung – weil die Maschine gleichmäßiger und kontrollierter dehnt. Viele Betriebe, die von Hand- auf Maschinenwicklung umstellen, können gleichzeitig auf eine dünnere Folie wechseln, ohne an Ladungssicherheit zu verlieren.
LLDPE: Das Material für Maschinenfolie
Alle Maschinenstretchfolien im Sortiment bestehen aus LLDPE – lineares Polyethylen niedriger Dichte. LLDPE unterscheidet sich von dem LDPE, das in einfacheren Folien verwendet wird, durch eine gleichmäßigere Molekülstruktur: Die Polymerketten sind linear statt verzweigt angeordnet. Das Ergebnis: höhere Zugfestigkeit bei gleicher Dicke, gleichmäßigere Dehnung (keine plötzlichen Schwachstellen) und bessere Durchstoßfestigkeit.
Für Wickelmaschinen ist die gleichmäßige Dehnung entscheidend: Das Vordehnwerk zieht die Folie auf einen definierten Wert – wenn die Folie ungleichmäßig nachgibt (wie es bei LDPE passieren kann), entstehen lokale Dünnstellen und Spannungsspitzen, die zum Abriss führen. LLDPE dehnt sich homogen und vorhersehbar – die Maschine kann die Folie bis nahe an die Dehnungsgrenze belasten, ohne dass sie unkontrolliert reißt.
Der Optimierungspfad: Von dick nach dünn in vier Stufen
Die meisten Betriebe starten ihre Wickelmaschine mit der GS-P20 (20 µm) – dem Standard, der für fast alle Palettentypen funktioniert. Von dort aus lässt sich der Folienverbrauch stufenweise senken, indem dünnere Folien getestet werden. Die empfohlene Reihenfolge:
| Stufe | Variante | Einsparung vs. GS-P20 | Voraussetzung |
|---|---|---|---|
| Start | GS-P20 (20 µm) | Referenz | Wickelmaschine vorhanden |
| Stufe 1 | GS-P17 (17 µm) | Ca. 15 % | Gleichmäßige Paletten, eingespielte Maschine |
| Stufe 2 | GS-P15 (15 µm) | Ca. 25 % | Leichte Paletten, präzise Maschineneinstellung |
| Stufe 3 | GS-P12 (12 µm) | Ca. 40 % | Leichteste Paletten, perfekte Einstellung, Hochvolumen |
Jede Stufe spart mehr Material, erfordert aber gleichmäßigere Paletten und präzisere Maschineneinstellungen. Der Wechsel erfolgt typischerweise über Wochen oder Monate: Eine Rolle der nächsten Stufe bestellen, einen Tag testen, Ergebnisse prüfen, dann umstellen oder bei der aktuellen Stufe bleiben. Den gesamten Sprung von 20 µm auf 12 µm in einem Schritt empfehlen wir nicht – das Risiko von Folienrissen und Fehlwicklungen ist zu hoch.
Maschinenkompatibilität
Alle sechs Varianten passen in Wickelmaschinen mit 500-mm-Rollenaufnahme und Vordehnwerk: Drehteller-Wickler (die Palette dreht sich, die Folie steht), Dreharm-Wickler (die Folie dreht sich um die stehende Palette) und Orbitalwickler (für horizontale Wicklung). Die Rollen haben einen standardisierten Kern, der auf handelsübliche Maschinendorne passt.
Maschinenstretchfolie ist nicht für die Handverarbeitung geeignet. Die Rollen sind zu groß und zu schwer für manuelles Wickeln, und die LLDPE-Formulierung ist auf maschinelle Vordehnung optimiert – ohne Maschine lässt sich die Folie nicht effizient genug dehnen, um die vorgesehene Rückhaltekraft zu erzeugen.
Transparent vs. Schwarz: Wann welche Farbe?
Fünf der sechs Varianten sind transparent – die Standardwahl für den Großteil aller Wickelanwendungen. Transparente Folie lässt Etiketten, Barcodes und Kartonaufdrucke sichtbar, ermöglicht die visuelle Kontrolle der Palette und wird in Verteillagern für das Scanning durch die Folie benötigt.
Die schwarze Variante (20 µm, 1.620 m) ist für Paletten, deren Inhalt auf dem Transportweg nicht sichtbar sein soll: hochwertige Elektronik, Markenware, vertrauliche Sendungen. Die schwarze Folie hat eine etwas niedrigere Bruchdehnung (295 % statt 355 %) als die transparente 20-µm-Variante – bei der Maschineneinstellung muss die Vordehnung entsprechend angepasst werden.
Nachhaltigkeit: Weniger Material als effektivster Hebel
Alle Maschinenstretchfolien bestehen aus sortenreinem PE und sind recycelbar. Der wirksamste Nachhaltigkeitshebel ist die Materialreduktion: Der Wechsel von 20 µm auf 12 µm spart ca. 40 % Kunststoff pro Palette. Bei einem Betrieb mit 30 Paletten am Tag und 250 Arbeitstagen summiert sich das auf fast eine halbe Tonne eingespartes PE pro Jahr.
Dazu kommt der Effizienzgewinn der Maschine gegenüber Handwicklung: Die maschinelle Vordehnung nutzt die Folie vollständiger aus und erzeugt pro Meter mehr Rückhaltekraft. Wer von Handfolie (20 µm, manuell gedehnt) auf Maschinenfolie (17 µm, maschinell vorgedehnt) umsteigt, spart doppelt: weniger Material pro Palette und bessere Ausnutzung des eingesetzten Materials.
Technische Daten (alle Varianten)
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Material | LLDPE (lineares Polyethylen niedriger Dichte) |
| Breite | 500 mm (alle Varianten) |
| Folienstärken | 12 µm, 15 µm, 17 µm, 20 µm, 23 µm |
| Lauflängen | 1.330 m bis 2.650 m (je nach Variante) |
| Dehnung | 150 % (alle Varianten) |
| Farben | Transparent (5 Varianten), Schwarz opak (1 Variante) |
| Verarbeitung | Maschinell (Wickelmaschine mit Vordehnwerk) |
| Recycelbar | Ja (sortenreines PE) |
| Mindestabnahme | 1 Rolle (alle Varianten) |
Downloads
Bewertungen

