
Begleitpapiertasche Lieferschein
DIN lang
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Beschreibung
Aufdruck „Lieferschein" – wenn die Rechnung nicht im Karton steckt
Identisch zur „Lieferschein/Rechnung"-Variante in Format (DIN lang), Material (PE-Folie, 55 µm), Farbe (rot), Kleber (Hot-Melt, selbstklebend) und Funktion (Dokument außen am Karton) – aber mit einem anderen Aufdruck: nur „Lieferschein", ohne den Zusatz „Rechnung". Für Betriebe, die ihre Rechnungen getrennt vom Warenversand verschicken – per E-Mail, per separatem Brief oder über ein Rechnungsportal.
Der Unterschied ist rein optisch (der Aufdruck auf der Taschenfront), aber die Wirkung im Wareneingang ist relevant: Der Empfänger liest „Lieferschein" und erwartet nur den Lieferschein in der Tasche – nicht zusätzlich eine Rechnung. Kein Suchen nach einer Rechnung, die gar nicht da ist. Kein Rückruf an den Lieferanten: „Die Rechnung fehlt."
Warum „Lieferschein" statt „Lieferschein/Rechnung"?
Traditionell stecken Lieferschein und Rechnung gemeinsam in der Begleitpapiertasche – beides auf Papier, beides im Karton. In den letzten Jahren hat sich die Praxis geändert: Immer mehr Unternehmen versenden Rechnungen digital (E-Mail, EDI, Rechnungsportal, ZUGFeRD). Der Lieferschein bleibt am Karton – er wird im Wareneingang physisch gebraucht. Die Rechnung geht elektronisch an die Buchhaltung – sie hat am Karton nichts mehr zu suchen.
In diesem Szenario ist der Aufdruck „Lieferschein/Rechnung" irreführend: Der Wareneingangs-Mitarbeiter erwartet eine Rechnung, die nicht da ist. Der Aufdruck „Lieferschein" kommuniziert korrekt, was in der Tasche steckt – und was nicht.
Wann „Lieferschein", wann „Lieferschein/Rechnung"?
| Ihre Rechnungsstellung | Empfohlener Aufdruck |
|---|---|
| Rechnung liegt physisch im Karton bei (Papierrechnung mit der Ware) | „Lieferschein/Rechnung" |
| Rechnung wird per E-Mail verschickt | „Lieferschein" (dieses Produkt) |
| Rechnung läuft über EDI oder Rechnungsportal | „Lieferschein" (dieses Produkt) |
| Rechnung wird separat per Post versandt | „Lieferschein" (dieses Produkt) |
| Mischbetrieb: Manche Kunden Papierrechnung, manche digital | „Lieferschein/Rechnung" – deckt beides ab |
Die Tendenz ist klar: Mit jeder Firma, die auf elektronische Rechnungsstellung umstellt, wird die „Lieferschein"-Variante relevanter. Wer bereits komplett digital fakturiert, braucht den Rechnungshinweis auf der Tasche nicht mehr – und vermeidet Verwirrung im Wareneingang.
Zwei Formate mit Aufdruck „Lieferschein"
| Format | Maß | Nimmt auf | Empfohlen für |
|---|---|---|---|
| DIN lang (dieses Produkt) | 230 x 110 mm | A4 zweimal gefaltet | Standard-Lieferscheine, ein bis zwei Blätter |
| DIN C6 | ca. 162 x 114 mm | A4 dreimal gefaltet oder A6 | Kurzbelege, Lieferschein-Kopien, kleine Kartons |
Technisch identisch mit der „Lieferschein/Rechnung"-Variante
Abgesehen vom Aufdruck sind die beiden DIN-lang-Folientaschen („Lieferschein/Rechnung" und „Lieferschein") baugleich: selbe PE-Folie (55 µm), selber Kleber (Hot-Melt), selbe Farbe (rot), selbes Außenmaß (230 x 110 mm), selbe Klebekraft. Die Entscheidung zwischen beiden ist rein eine Frage des Aufdrucks – also der Kommunikation an den Empfänger.
Für Betriebe, die beide Varianten parallel brauchen (manche Kunden bekommen Papierrechnung, manche nicht): Zwei Stapel am Packplatz, der Mitarbeiter greift je nach Kunde zur richtigen Tasche. Oder: Einheitlich die „Lieferschein/Rechnung"-Variante verwenden – der Aufdruck verspricht mehr, als drin ist, aber das ist im Alltag weniger problematisch als zwei verschiedene Taschen zu verwalten.
E-Invoicing ab 2025: Warum die „Lieferschein"-Tasche an Bedeutung gewinnt
Mit dem Wachstumschancengesetz wird die elektronische Rechnung im B2B-Bereich in Deutschland schrittweise verpflichtend. Unternehmen, die bereits umgestellt haben oder gerade umstellen, brauchen auf ihren Versandkartons keinen Rechnungshinweis mehr. Die „Lieferschein"-Tasche ist die logische Konsequenz: Sie kommuniziert den neuen Standard – Rechnung digital, Lieferschein physisch.
Für Betriebe, die den Umstieg planen: Der Wechsel von der „Lieferschein/Rechnung"-Tasche zur „Lieferschein"-Tasche ist ein Nebeneffekt der E-Invoicing-Einführung – kein separates Projekt. Restbestände der „Lieferschein/Rechnung"-Tasche aufbrauchen, dann auf „Lieferschein" umstellen. Der Stückpreis ist identisch, der Bestellvorgang derselbe.
DIN lang „Lieferschein" in der Praxis: Drei typische Einsätze
E-Commerce mit digitaler Rechnung: Kein Suchen nach Papier, das nicht da ist
Ein Onlinehändler fakturiert ausschließlich per E-Mail (PDF-Rechnung an die Bestell-E-Mail-Adresse). Im Karton steckt kein Papier außer dem Lieferschein. Die „Lieferschein"-Tasche kommuniziert dem Empfänger korrekt: Hier steckt der Lieferschein. Die Rechnung kommt per E-Mail – nicht im Karton suchen. Kein irritierter Kundenservice-Anruf: „Wo ist meine Rechnung?"
B2B mit EDI-Anbindung: Elektronischer Datenaustausch statt Papier
Ein Industriezulieferer ist per EDI an das Warenwirtschaftssystem seines Kunden angebunden: Bestellungen, Auftragsbestätigungen und Rechnungen laufen elektronisch. Nur der Lieferschein begleitet die physische Ware – in der „Lieferschein"-Tasche. Der Wareneingang des Kunden scannt den Lieferschein-Barcode, das System gleicht automatisch mit der elektronischen Rechnung ab. Der Aufdruck auf der Tasche spiegelt die Realität wider: Hier steckt ein Lieferschein, sonst nichts.
Umstellung auf E-Invoicing: Begleitpapiertaschen anpassen
Ein mittelständischer Großhändler stellt von Papierrechnung auf ZUGFeRD-E-Rechnung um. Der Versandprozess ändert sich: Bisher Lieferschein + Rechnung in die „Lieferschein/Rechnung"-Tasche, jetzt nur noch Lieferschein in die „Lieferschein"-Tasche. Die Buchhaltung schickt die Rechnung digital, der Versand klebt die passende Tasche auf den Karton. Restbestände der alten Tasche werden aufgebraucht, dann läuft die „Lieferschein"-Variante als neuer Standard.
Technische Daten
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Typ | Begleitpapiertasche |
| Material | PE-Folie (55 µm) |
| Außenmaß | 230 x 110 mm |
| Format | DIN lang |
| Aufdruck | Lieferschein |
| Farbe | Rot |
| Verschluss | Selbstklebend (Hot-Melt) |
| Wasserdicht | Ja (PE-Folie) |
| Mindestabnahme | 1.000 Stück |
| Staffelung | 1.000 Stück |
| Stück pro Palette | 120.000 |
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