
Antirutschpapier 74 x 114 cm, 160 g/m²
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Beschreibung
160 g/m² – für schwere Lagen und raue Transportwege
Die 160-g/m²-Variante ist das Antirutschpapier für Paletten, bei denen die leichten und mittleren Grammaturen (65–110 g/m²) nicht mehr ausreichen: Schwere Kartonlagen über 20 kg pro Karton, Paletten mit hohem Stapeldruck (6 oder mehr Lagen), anspruchsvolle Transportbedingungen (häufiges Umladen, Langstrecken-Spedition, Verteillogistik mit vielen Stopps). Die höhere Grammatur gibt dem Papier mehr Substanz, mehr Formstabilität unter Druck und eine robustere Beschichtungsträger-Schicht.
Was 160 g/m² besser kann als 110 g/m²
Höherer Stapeldruck. Bei 6 Lagen schwerer Kartons (20–30 kg pro Karton) lastet auf dem untersten Antirutschpapier (zwischen Lage 1 und 2) das Gewicht von 4 Lagen darüber – bei 6 Kartons pro Lage und 25 kg pro Karton: 600 kg Auflast. Unter dieser Last wird ein 110-g/m²-Papier stärker komprimiert als ein 160-g/m²-Papier. Die dickere Grammatur behält ihre Struktur besser bei und die Beschichtung bleibt in vollem Kontakt mit den Kartonoberflächen.
Längere Transportwege. Bei Langstrecken-Spedition (500+ km, mehrere Stunden Autobahnfahrt) wirken Vibrationen und wiederholte Beschleunigungen über Stunden auf die Palette ein. Leichtere Papiere können unter der dauerhaften Mikrobewegung zwischen den Kartonlagen „wandern" – sie verschieben sich minimal, die Rutschhemmung nimmt über die Strecke ab. Schweres Papier (160 g/m²) hat mehr Eigengewicht und mehr Trägheit – es bleibt stabiler in Position.
Robustere Handhabung. Beim Auflegen auf die Palette kann ein dünnes Papier (65 g/m²) knicken, sich wellen oder von einem Luftzug verweht werden. 160 g/m² liegt durch das höhere Eigengewicht plan auf der Kartonlage auf und lässt sich präziser positionieren – ein Vorteil bei schnellem Palettieren, wenn jede Sekunde zählt.
Die Grammatur-Entscheidung: Eine Frage des Kartongewichts
| Kartongewicht pro Stück | Empfohlene Grammatur |
|---|---|
| Bis 10 kg | 65 g/m² |
| 10–20 kg | 110 g/m² |
| 20–35 kg (dieses) | 160 g/m² |
| Über 35 kg oder Seetransport | 220–270 g/m² |
Die 160 g/m² ist die Schwerlast-Grammatur für den Landtransport: stark genug für schwere Industriekartons, wirtschaftlich genug für hohe Stückzahlen. Wer regelmäßig Kartons im Bereich 20–35 kg palettiert, findet in der 160 g/m² die passende Balance aus Leistung und Verbrauchskosten. Für noch schwerere Lasten oder Seetransport (Container, wochenlange Fahrt): die Grammaturen 220 oder 270 g/m².
Typische Anwendungsbereiche für 160 g/m²
Industriepaletten mit schweren Kartons. Maschinenersatzteile (25 kg), Metallkleinteile in Kartons (30 kg), Chemieprodukte in Gebinden (20 kg) – Kartons, die deutlich schwerer sind als Standard-Versandpakete. Die 160 g/m² hält auch unter der Auflast von 5 Lagen schwerer Kartons.
Verteillogistik mit vielen Stopps. Lieferfahrzeuge, die 10–20 Kunden am Tag anfahren: Bei jedem Stopp wird gebremst, rangiert, Ware entnommen, Restladung neu positioniert. Die Palette wird über den Tag hinweg zunehmend beansprucht. Schweres Antirutschpapier hält diese wiederholte Belastung besser aus als leichte Varianten.
Hohe Paletten mit 6+ Lagen. Je höher die Palette, desto instabiler wird sie. Paletten mit 6, 7 oder 8 Kartonlagen (in der Industrie keine Seltenheit) brauchen mehr Rutschhemmung pro Lage, weil die oberen Lagen einen längeren Hebelarm haben – sie neigen stärker zum Verrutschen als niedrigere Lagen. Die 160 g/m² gibt den oberen Lagen die nötige Haftung.
160 g/m² in der Praxis: Drei typische Einsätze
Automotive-Zulieferer: Schwere Teile-Kartons für die Produktion
Ein Automotive-Zulieferer palettiert Kartons mit Bremsscheiben (25 kg pro Karton, 4 Kartons pro Lage, 6 Lagen): 160-g/m²-Antirutschpapier zwischen jeder Lage. Die Palette wird per LKW ins Montagewerk geliefert (300 km Autobahn). Die schweren Kartons erzeugen hohen Stapeldruck auf den unteren Lagen – die 160 g/m² hält unter dem Druck formstabil. 5 Blatt pro Palette, 15 Paletten am Tag: 75 Blatt, die 1.000er-Packung reicht über 13 Tage.
Getränkegroßhandel: Schwere Paletten für die Regionalverteilung
Ein Getränkegroßhändler palettiert Kartons mit Saftflaschen (18 kg pro Karton, 5 Lagen): Die Palette geht auf ein Verteilerfahrzeug, das 15 Kunden am Tag beliefert. Bei jedem Stopp: Bremsen, Rangieren, Entladen, Weiterfahren. Die 160 g/m² hält die Kartonlagen auch nach dem 15. Stopp noch in Position – leichtere Grammaturen würden nach 8–10 Stopps an Wirkung verlieren, weil das Papier unter der wiederholten Belastung „müde" wird.
Baumarkt-Logistik: Hohe Paletten mit gemischtem Schwergut
Ein Baumarkt-Logistiker palettiert Kartons mit Fliesen, Farben und Werkzeug (15–30 kg pro Karton, 7 Lagen, gemischte Größen): Die hohe Palette (7 Lagen) ist instabiler als eine niedrige – die oberen Lagen haben einen langen Hebelarm und neigen zum Verrutschen. 160-g/m²-Antirutschpapier zwischen jeder Lage stabilisiert die gesamte Palette von innen. Zusammen mit Stretchfolie: eine Palette, die auch beim Gabelstapler-Handling im Baumarkt-Lager stabil bleibt.
Technische Daten
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Typ | Antirutschpapier mit rutschhemmender Beschichtung |
| Format | 74 x 114 cm |
| Grammatur | 160 g/m² |
| Gewicht pro Blatt | Ca. 135 g |
| Farbe | Braun |
| Material | Papier, plastikfrei |
| Rutschhemmung | Bis über 50° Schräglage |
| Wiederverwendbar | Ja |
| Recycelbar | Ja – Altpapier |
| Mindestabnahme | 1.000 Stück |
| Stück pro Palette | 5.000 |
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