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Beschreibung

5 mm PE-Schaum auf der vollen Breite – Polsterschutz für schwere und empfindliche Ware

Schaumstofffolie ist kein Klebeband und keine Stretchfolie – sie verschließt nichts und sichert keine Palette. Sie polstert. Zwischen zwei Bauteilen gelegt, verhindert sie Kratzer. Um ein Werkstück gewickelt, schützt sie lackierte Oberflächen. In einen Karton gelegt, fängt sie Stöße ab. Die 5,0 mm Materialstärke dieser Variante ist für Ware gemacht, bei der dünnere Polsterungen (1 mm Schaumfolie, Seidenpapier, Luftpolsterfolie) nicht genug Stoßabsorption bieten – schwere Maschinenteile, Möbelplatten, Glasflächen, Edelstahlgehäuse.

Mit 1,55 m Breite und 100 m Lauflänge liefert diese Rolle 155 m² Polstermaterial. Die 100-m-Variante ist die kompakteste Rollenlänge im Schaumstofffolien-Sortiment und eignet sich für Betriebe, die die volle 1,55-m-Breite brauchen, aber keinen 500-m-Vorrat auf Lager haben wollen.

Was 5,0 mm Schaumstofffolie leistet – und warum dünnere Polsterung manchmal nicht reicht

Die Polsterwirkung einer Schaumstofffolie hängt direkt von der Materialstärke ab. Dickerer Schaum hat mehr Kompressionsweg – mehr Millimeter, über die ein Aufprall abgebremst werden kann. Bei einem 1-mm-Schaum ist der Weg minimal: Ein harter Stoß geht fast ungefedert durch. Bei 5,0 mm Schaum verteilt sich die kinetische Energie über fünf Millimeter Einfederung – das reicht, um Druckstellen auf empfindlichen Oberflächen, Abplatzer an Lackierungen und Kantenbrüche an Glas und Keramik zu verhindern.

Konkret: Wenn ein 20-kg-Maschinenteil beim Transport gegen die Kartonwand rutscht und dabei auf ein benachbartes Teil trifft, muss die Polsterung dazwischen genug Energie absorbieren, um Kratzer und Dellen zu verhindern. Bei Ware unter 5 kg reicht oft 1 mm Schaumfolie oder Seidenpapier. Bei Ware zwischen 5 und 20 kg ist 5,0 mm die sichere Wahl. Über 20 kg kann mehrlagig gepolstert werden – zwei Lagen 5-mm-Schaum ergeben 10 mm Dämpfungsweg.

Geschlossenzelliger PE-Schaum: Was das für die Polsterung bedeutet

„Geschlossenzellig" beschreibt die innere Struktur des Schaums: Die Luftbläschen im Material sind einzeln abgeschlossen und nicht miteinander verbunden. Das hat drei praktische Konsequenzen:

Feuchtigkeitsabweisend. Wasser dringt nicht in den Schaum ein – es perlt an der Oberfläche ab. Für Ware, die in feuchten Lagern oder per Seetransport verschickt wird, ist das ein relevanter Schutz. Offenzelliger Schaum (wie ein Küchenschwamm) würde Feuchtigkeit aufsaugen und auf die Ware übertragen.

Staubfrei. Geschlossenzelliger PE-Schaum fasert nicht und erzeugt keinen Abrieb. Für optische Oberflächen (Glas, poliertes Metall, Displays), medizintechnische Produkte und Lebensmittelverpackungen ist das entscheidend – kein Partikel, der sich auf der Oberfläche absetzt oder in Mechanismen eindringt.

Rückstellvermögen. Nach dem Komprimieren federt der Schaum in seine Ausgangsform zurück. Bei mehrfachem Stapeln, Umladen und Transportieren wird die Polsterung jedes Mal neu wirksam – sie „ermüdet" nicht bei einmaliger Belastung wie beispielsweise Luftpolsterfolie, bei der die Noppen nach dem Platzen keinen Schutz mehr bieten.

Chemisch neutral: Keine Spuren auf der Ware

Der LDPE-Schaum enthält keine Weichmacher, keine Lösemittel und keine Substanzen, die auf Kontaktoberflächen übergehen. Das ist relevant für drei Warengruppen:

Lackierte Oberflächen. Manche Polstermaterialien (z. B. PVC-Schäume, bestimmte Schaumgummi-Typen) enthalten Weichmacher, die bei langem Kontakt in den Lack migrieren und matte Stellen oder Verfärbungen hinterlassen. LDPE-Schaum tut das nicht – auch nach Wochen direktem Kontakt bleibt die Lackoberfläche unverändert.

Metallteile. Blanke Metalloberflächen (Aluminium, Edelstahl, Kupfer) können auf bestimmte Kunststoffe chemisch reagieren und Korrosionsspuren entwickeln. LDPE ist chemisch inert gegenüber gängigen Metallen – kein Kontaktkorrosionsrisiko.

Glasflächen und optische Oberflächen. Jeder Rückstand auf einer Glasfläche ist sichtbar. LDPE-Schaum hinterlässt keinen Film, keinen Kleber, kein Fett. Das Glas kommt so aus der Verpackung, wie es hineingelegt wurde.

1,55 m Breite: Großformatige Ware in einer Bahn abdecken

Die 1,55-m-Breite deckt Bauteile ab, die mit schmaleren Rollen (z. B. 1,25 m) nicht in einer Bahn eingewickelt oder abgedeckt werden können: Möbelplatten, Tischplatten, Maschinenverkleidungen, Schaltschrankfronten, Glasscheiben, Türblätter. Eine Bahn statt zwei nebeneinander gelegte Streifen bedeutet: keine Stoßkante in der Mitte, an der die Polsterung unterbrochen ist und ein Kratzer entstehen kann.

Für Ware, die schmaler als 1,55 m ist, wird die Folie auf die benötigte Breite zugeschnitten. Schaumstofffolie lässt sich mit einer Schere, einem Cuttermesser oder einem Heißdrahtschneider sauber trennen – kein Spezialwerkzeug nötig.

100 m: Die handliche Rollenlänge

Im Sortiment gibt es die 1,55-m-Breite auch mit 500 m Lauflänge (775 m² pro Rolle). Die 100-m-Variante (155 m² pro Rolle) ist für Betriebe, die regelmäßig polstern, aber keinen Großverbrauch haben – oder die die Schaumstofffolie erst testen wollen, bevor sie eine 500-m-Rolle bestellen. Der Rollendurchmesser von 780 mm passt in gängige Abrollvorrichtungen und Regalfächer.

Wie weit 155 m² reichen, hängt vom Zuschnitt ab. Ein Beispiel: Für eine Möbelplatte von 0,8 x 1,2 m (ca. 1 m² Oberfläche, beidseitig eingeschlagen = ca. 3 m² Folie inklusive Umschlag) reicht eine 100-m-Rolle für rund 50 Möbelplatten. Für das Einwickeln eines Maschinenteils von 0,5 x 0,5 x 0,3 m werden je nach Technik ca. 1–2 m² Folie benötigt – 155 m² reichen dann für 75 bis 150 Teile.

PPWR und Leerraumquote: Polsterung, die gleichzeitig Füllmaterial ersetzt

Die europäische Verpackungsverordnung (PPWR) begrenzt den zulässigen Leerraum in Versandverpackungen. Lose Füllmaterialien (Verpackungschips, Luftkissen, Knüllpapier) füllen den Leerraum, polstern aber oft nur schlecht – sie verrutschen und lassen die Ware ungeschützt. Schaumstofffolie, die eng um das Produkt gewickelt wird, polstert und füllt gleichzeitig: Das Produkt ist geschützt, der Leerraum im Karton wird durch das umwickelte Volumen reduziert, und auf zusätzliches Füllmaterial kann häufig verzichtet werden.

Das spart nicht nur Füllmaterial, sondern vereinfacht auch den Packprozess: Ein Arbeitsschritt (Einwickeln in Schaum) statt zwei (Produkt einlegen + Leerraum auffüllen).

Technische Daten

Parameter Wert
Material PE-Schaum (LDPE), geschlossenzellig
Breite 1,55 m (1.550 mm)
Lauflänge 100 m
Fläche pro Rolle 155 m²
Materialstärke 5,0 mm
Farbe Weiß
Rollendurchmesser 780 mm
Geschäumt FCKW-frei
Chemisch neutral Ja (keine Weichmacher, kein Lösemittel)
Feuchtigkeitsabweisend Ja (geschlossenzellig)
Recycelbar Ja (LDPE, 100 %)
Mindestabnahme 155 m² (1 Rolle)
m² pro Palette 310 (2 Rollen)

Typische Anwendungen für 5 mm Schaumstofffolie

Zwischen gestapelten Möbelteilen. Tischplatten, Regalböden, Schranktüren – glatte, lackierte oder furnierte Flächen, die beim Stapeltransport aneinander reiben und Kratzer erzeugen. Eine Lage 5-mm-Schaum zwischen jeder Platte eliminiert den Kontakt. Die Folie wird auf Plattengröße zugeschnitten und zwischen die Teile gelegt – kein Kleben, kein Fixieren, der Schaum bleibt durch sein Eigengewicht und die Reibung in Position.

Um Maschinenteile und Gehäuse gewickelt. Maschinenteile mit bearbeiteten Oberflächen (Fräsflächen, Dichtflächen, Lagersitze), Gehäuse mit Pulverbeschichtung oder Nasslack, Edelstahl-Baugruppen – Ware, bei der jeder Kratzer ein Qualitätsmangel ist. Die Folie wird um das Teil gewickelt und mit Klebeband fixiert. Bei schweren Teilen (über 10 kg) empfehlen wir zwei Lagen für zusätzliche Dämpfung.

Als Kantenschutz. Die 5-mm-Stärke eignet sich zum mehrfachen Umschlagen an Kanten und Ecken: Zwei- oder dreimal um eine Kante geschlagen ergibt 10–15 mm Kantenpuffer – genug, um selbst bei hartem Aufprall auf eine Kartonwand oder ein benachbartes Packstück die Kante zu schützen.

Als Zwischenlage in Exportverpackungen. Für Überseetransport, wo Ware wochenlang in Containern mit wechselnden Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit transportiert wird. Die geschlossenzellige Struktur nimmt kein Wasser auf, und die chemische Neutralität verhindert Kontaktkorrosion auf Metalloberflächen.

Was Schaumstofffolie nicht ersetzt

Ladungssicherung. Schaumstofffolie hält keine Palette zusammen – dafür gibt es Stretchfolie. Schaumfolie polstert den Inhalt, Stretchfolie sichert das Ganze auf der Palette.

Kartonverschluss. Schaumstofffolie verschließt keinen Karton – dafür gibt es Klebeband und Nassklebeband.

Fixierung im Karton. Schaumstofffolie füllt keinen Leerraum so wie Verpackungschips oder Luftkissen – sie polstert die Oberfläche des Produkts, aber nicht den leeren Raum drumherum. Für die Kombination aus Polsterung und Leerraumfüllung muss die Folie eng um das Produkt gewickelt werden, sodass das verpackte Volumen den Karton möglichst vollständig ausfüllt.


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Eigenschaften

Länge
100 m
Breite
1,55 m
Farbe
Weiß
Mindestabnahme
155 qm
Staffelmenge
155 qm
Stärke/Dicke
5,0 mm
Material
PE
m² pro Rolle
155
Durchmesser
780 mm
Palettengewicht
27,9 kg
pro Palette
310 qm
Warentarifnummer
39211900

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