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Warnetiketten: Handhabungshinweise direkt auf dem Karton

Warnetiketten ergänzen den Warnhinweis, den ein bedrucktes Klebeband liefert, um eine gezielte, positionsunabhängige Kennzeichnung. Während ein Warnklebeband immer auf der Verschlusskante sitzt, kann ein Etikett dort platziert werden, wo es am besten sichtbar ist – auf der Stirnseite, neben dem Versandetikett oder direkt auf der Palette.

Unsere Warnetiketten haben das Format 150 x 50 mm und sind selbstklebend. Sie haften auf Wellpappe, glatten Kartonagen und Kunststofffolie. Der Aufdruck ist kontraststark gestaltet, sodass er auch bei schlechten Lichtverhältnissen in Lagerhallen und Verteilzentren sofort ins Auge fällt.

Verfügbare Aufdrucke

  • „Vorsicht Glas": Der Standardhinweis für zerbrechlichen Inhalt. Signalisiert dem Versandpersonal, dass der Karton nicht geworfen, gestaucht oder unter schwere Packstücke gestapelt werden darf.
  • „Vorsicht, hochempfindliche Elektrogeräte": Kennzeichnet Sendungen mit elektronischen Komponenten, die empfindlich auf Stöße, Feuchtigkeit und elektrostatische Entladung reagieren.
  • „Unverkäufliches Muster": Markiert Warenproben und Muster, die nicht für den Verkauf bestimmt sind – relevant für die Kennzeichnung gegenüber Zoll und internen Prüfprozessen.
  • „Termingut": Weist auf zeitkritische Sendungen hin, die bevorzugt behandelt und nicht im Lager liegen bleiben sollen.

Warnetikett oder Warnklebeband – wann was?

Beide Lösungen kommunizieren Handhabungshinweise, unterscheiden sich aber im Einsatz:

Kriterium Warnetikett Warnklebeband
Funktion Nur Kennzeichnung Verschluss + Kennzeichnung
Position frei wählbar Ja (überall auf dem Karton) Nein (nur auf der Verschlusskante)
Sichtbarkeit beim Stapeln Hoch (kann auf Stirnseite platziert werden) Eingeschränkt (nur Ober-/Unterseite)
Zusätzliches Verschlussband nötig Ja Nein
Stückpreis Niedriger (ab ca. 0,06 € pro Stück) Höher (Rollenpreis, aber deckt Verschluss mit ab)

In der Praxis werden beide oft kombiniert: Warnklebeband als Verschluss auf Deckel und Boden, Warnetiketten zusätzlich auf den Stirnseiten, damit der Hinweis auch im gestapelten Zustand sichtbar bleibt.

Etikettenschutzklebeband: Barcodes und Adressen gegen Witterung sichern

In automatisierten Lagersystemen entscheidet die Lesbarkeit des Barcodes darüber, ob ein Paket korrekt sortiert wird oder manuell nachbearbeitet werden muss. Feuchtigkeit, Abrieb durch Förderbänder oder Verschmutzung durch Staub und Öl können Versandetiketten innerhalb weniger Stunden unlesbar machen.

Unser Etikettenschutzklebeband ist ein hochtransparentes Band mit 150 mm Breite, das über das Versandetikett geklebt wird und es zuverlässig gegen äußere Einflüsse abschirmt. Die Transparenz ist so hoch, dass Barcodes, QR-Codes und Thermo-Drucke ohne Einschränkung scanbar bleiben. Details zum Etikettenschutzklebeband finden Sie in der entsprechenden Unterkategorie.

Häufige Fragen

Haften die Warnetiketten auf Recycling-Kartons (Testliner)?

Ja. Die selbstklebende Beschichtung haftet auf gängigen Wellpappe-Oberflächen einschließlich Testliner. Bei stark staubigen Oberflächen empfiehlt es sich, die Klebefläche vor dem Aufbringen kurz abzuwischen.

Kann ich die Etiketten auch auf Stretchfolie kleben?

Grundsätzlich ja. Auf gedehnter Stretchfolie kann die Haftung jedoch eingeschränkt sein, da die Folie unter Spannung steht. Für die Kennzeichnung von eingestretchten Paletten empfehlen wir, das Etikett auf eine glatte, nicht gedehnte Stelle zu kleben – zum Beispiel auf die oberste Kartonlage, die durch die Folie hindurch sichtbar ist.

Gibt es die Warnetiketten auch in englischer Sprache?

Im aktuellen Standardsortiment führen wir deutschsprachige Aufdrucke. Für den internationalen Versand erstellen wir auf Anfrage individuell bedruckte Etiketten mit englischen oder mehrsprachigen Hinweisen.