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Schramm B2B-Shop

Beschreibung

Ware gesperrt – und jeder sieht es sofort

Dieses PVC-Warnklebeband hat eine einzige Aufgabe: unmissverständlich signalisieren, dass ein Karton, eine Palette oder ein Packstück nicht freigegeben ist. Nicht versenden, nicht einlagern, nicht weiterverarbeiten – gesperrt. Der rote Aufdruck auf dem Verschluss kommuniziert diesen Status an jeden, der die Ware sieht oder anfasst, ohne dass ein zusätzlicher Aushang, ein Sperrzettel oder eine digitale Meldung gelesen werden muss.

Im Gegensatz zu den Warnklebebändern „Vorsicht Glas", „Nicht werfen" oder „Elektrogeräte" richtet sich dieses Band nicht an den Zusteller auf der letzten Meile, sondern an die eigene Belegschaft und an interne Logistikpartner. Es ist ein Werkzeug der Qualitätssicherung, nicht des Versandschutzes.

Warum PVC mit Naturkautschuk statt PP mit Acrylat?

Die anderen Warnklebebänder in unserem Sortiment basieren auf PP-Folie mit Acrylatkleber – ausreichend für den Standardversand leichter Kartons. Das „Gesperrt"-Band setzt bewusst auf PVC mit Naturkautschuk, und der Grund liegt im Einsatzszenario:

Gesperrte Ware steht oft auf Testliner-Kartonagen, auf staubigen Oberflächen nach längerer Lagerung oder auf Kartons, die bereits einmal geöffnet und wieder verschlossen wurden. Acrylatkleber stößt auf solchen Oberflächen an seine Grenzen. Naturkautschuk haftet sofort – auf staubiger Wellpappe ebenso wie auf Stretchfolie, Kunststoffbehältern oder lackiertem Metall. Wenn ein QS-Mitarbeiter einen Karton als gesperrt markiert, muss das Band beim ersten Aufbringen halten, nicht erst nach einer Stunde Aufbauzeit.

Dazu kommt die Robustheit der PVC-Folie. Gesperrte Ware wird oft mehrfach bewegt – ins Sperrlager, zur Nachprüfung, zurück ins Regal oder zur Entsorgung. Bei jedem Handling besteht die Gefahr, dass das Band an einer Kante hängenbleibt oder durch einen Gabelzinken gestreift wird. PVC dehnt sich bei solchen Belastungen, statt sofort durchzureißen wie PP. Die Sperrmarkierung bleibt intakt, auch wenn der Karton nicht gerade zimperlich behandelt wird.

Einsatz in der Qualitätssicherung

In produzierenden Betrieben und im Wareneingang gibt es regelmäßig Situationen, in denen Ware aus dem normalen Kreislauf genommen werden muss: Eine Lieferung besteht die Eingangsprüfung nicht. Eine Charge zeigt Abweichungen in der Stichprobe. Ein Kundenreklamation erfordert die Rückstellung einer Partie. Oder ein Rückruf betrifft bestimmte Produktionslose.

In all diesen Fällen braucht es eine sofort sichtbare, eindeutige Kennzeichnung, die verhindert, dass die gesperrte Ware versehentlich versandt, verbaut oder verkauft wird. Ein rotes Band mit dem Aufdruck „Gesperrt" quer über den Kartondeckel erfüllt diese Funktion schnell und ohne Infrastruktur – kein Drucker, kein Label, kein IT-System nötig. Band abreißen, aufkleben, der Karton ist markiert.

Sperrlager, Reklamationen und Rückrufe

In einem Sperrlager stehen oft Kartons unterschiedlicher Herkunft nebeneinander: Ware, die auf Freigabe wartet, Ware, die zur Entsorgung bestimmt ist, und Ware, die nachgearbeitet werden soll. Ohne klare visuelle Kennzeichnung entsteht Verwechslungsgefahr. Das „Gesperrt"-Band schafft Eindeutigkeit – ein rot versiegelter Karton ist gesperrt, ein unversiegelter nicht. Kein Rätselraten, kein Nachfragen, kein Blick in die EDV.

Bei Reklamationen dient das Band zusätzlich als Dokumentation: Der Karton wurde als gesperrt markiert, die Ware war nicht zum Versand freigegeben. Im Streitfall – etwa wenn ein Kunde behauptet, fehlerhafte Ware erhalten zu haben – kann ein internes Foto des gesperrt markierten Kartons als Nachweis dienen, dass das QS-System funktioniert hat.

Bei Rückrufen ermöglicht das Band eine schnelle, physische Kennzeichnung betroffener Chargen im Lager, die sofort wirkt – auch bevor die EDV-seitige Sperrung in allen Systemen durchgesetzt ist.

52 µm und 45 N/cm – warum die Spezifikation hier zählt

Mit 52 µm Gesamtdicke und 45 N/cm Reißfestigkeit ist das „Gesperrt"-Band robuster als ein Standard-PP-Warnband. Das ist im QS-Kontext wichtig: Gesperrte Kartons werden oft gestapelt, verschoben und mehrfach umgelagert, bevor über ihren weiteren Weg entschieden wird. Ein dünnes Band, das nach zwei Wochen im Sperrlager eingerissen oder abgerubbelt ist, verliert seine Funktion. Die dickere PVC-Folie und der Naturkautschukkleber halten auch unter diesen Bedingungen zuverlässig.

Die Bruchdehnung von 160 % gibt dem Band eine zusätzliche Sicherheitsreserve. Wenn ein Gabelstapler den Karton etwas unsanft in die Sperrzone schiebt und das Band an einer Kante unter Spannung gerät, dehnt sich PVC, statt zu reißen. Die Markierung bleibt sichtbar.

Technische Daten

Parameter Wert
Trägermaterial Polyvinylchlorid (PVC)
Klebstoff Naturkautschuk (Solvent)
Farbe Rot mit Aufdruck „Gesperrt"
Gesamtdicke 52 µm
Reißfestigkeit 45 N/cm
Bruchdehnung 160 %
Breite 50 mm
Lauflänge 66 m
Kerndurchmesser 76 mm (3 Zoll)
Abrollverhalten Leise und gleichmäßig (materialbedingt)
Temperaturbereich ca. -20 °C bis +80 °C
Haftung auf Testliner Sehr gut
Handabroller-kompatibel Ja (alle 50-mm-Modelle)
Mindestabnahme 36 Rollen
Rollen pro Palette 2.592

„Gesperrt"-Band vs. rotes PVC-Klebeband ohne Aufdruck

In unserem Sortiment gibt es auch rotes PVC-Klebeband ohne Aufdruck, das für farbcodierte Kennzeichnungen verwendet werden kann. Wo liegt der Unterschied?

Das unbedruckte rote Band ist flexibel – es kann intern jede Bedeutung haben, die Sie ihm zuweisen: Priorität, Retoure, Sperrung, Sondersendung. Der Nachteil: Jeder Mitarbeiter muss den Farbcode kennen. Neue Mitarbeiter, Leiharbeiter und externe Dienstleister wissen nicht automatisch, dass „rot" in Ihrem Betrieb „gesperrt" bedeutet.

Das „Gesperrt"-Band ist eindeutig. Der Text steht auf dem Band – es gibt keinen Interpretationsspielraum. Auch jemand, der den internen Farbcode nicht kennt, versteht sofort, dass dieser Karton nicht bewegt werden darf. Für sicherheitskritische Prozesse in der Qualitätssicherung, bei denen eine Verwechslung reale Konsequenzen hat, ist das bedruckte Band deshalb die zuverlässigere Wahl.

Integration in bestehende QS-Prozesse

Das „Gesperrt"-Band funktioniert als physische Ergänzung zu digitalen Sperrmechanismen, nicht als Ersatz. In der Praxis sieht das so aus: Der QS-Mitarbeiter sperrt die Charge im ERP-System und markiert den physischen Karton mit dem Band. Beide Maßnahmen zusammen – digitale Sperrung und sichtbare physische Kennzeichnung – reduzieren das Risiko, dass gesperrte Ware versehentlich den Betrieb verlässt. Das Band fängt die Fälle ab, in denen ein Lagermitarbeiter die EDV-Meldung nicht sieht, nicht liest oder das System gerade nicht verfügbar ist.


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Eigenschaften

Länge
66 m
Breite
50 mm
Druck
Ja
Farbe
Rot
Mindestabnahme
36 Rollen
Staffelmenge
36 Rollen
Stärke/Dicke
52 my
Kleber
Naturkautschuk
Lautstärke/Lärm
Geräuscharm
Material
PVC
Bruchlast
160 %
Palettengewicht
466,56 kg
pro Palette
2592 Rollen
Reißfestigkeit
45 N/cm
Warentarifnummer
39191012

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