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Schramm B2B-Shop

Beschreibung

Zehn Formate, ein Prinzip: Der richtige Karton für jedes Produkt

Die 300–399-mm-Gruppe ist die größte einwellige Kartongruppe im Sortiment – zehn Formate, die den kompletten Bereich zwischen 'kleines Päckchen' und 'mittelgroßes Paket' abdecken. Von einem flachen 7,6-Liter-Karton für ein einzelnes Buch bis zu einem hohen 36-Liter-Karton für einen Standmixer mit allem Zubehör. Verschiedene Grundflächen (von 300 x 200 bis 390 x 295 mm), verschiedene Höhen (von 100 bis 340 mm), verschiedene Wellpappe-Qualitäten (von 1.10 B bis 1.30 C) – und trotzdem hat jedes Format seinen klaren Einsatzbereich. Kein Format ist überflüssig, keins macht ein anderes obsolet.

Alle zehn Formate im Überblick

Format (Innenmaß)HöheVolumenQualitätAm besten für
300 x 200 x 160160 mmCa. 9,6 L1.10 BKompakter Klassiker: Bücher, Kosmetik, Einzelversand
310 x 220 x 270 *270 mmCa. 18,4 L1.20 BHoher A4-Karton: Ordner, Flaschen, gestapelte Ware
320 x 225 x 200 *200 mmCa. 14,4 L1.20 BAllrounder: Geräte, Sets, Mehrfachbestellungen
330 x 220 x 130130 mmCa. 9,5 L1.30 BStabiles Flachformat: Bücherstapel, Brettspiele, Postpäckchen
330 x 230 x 100100 mmCa. 7,6 L1.10 BUltra-flach: Einzelbuch, T-Shirt, Dokumente
340 x 260 x 180180 mmCa. 15,9 L1.30 CBreiter Versand: Schuhkartons, Geräte in OVP
360 x 260 x 300 *300 mmCa. 28,1 L1.30 CHoch und geräumig: Standmixer, Weinkartons, Bündelsendungen
380 x 280 x 105105 mmCa. 11,2 L1.30 BBreite Versandschale: Laptops, große Brettspiele
380 x 280 x 340340 mmCa. 36,2 L1.30 CDer Größte: voluminöse Geräte, Mehrfachsendungen
390 x 295 x 145145 mmCa. 16,7 L1.30 CA3-Format: Fotobücher, Blazer, Grafiktablets

* = mit Zusatzrillung (Karton kann auf geringere Höhe gefaltet werden)

Das richtige Format finden: Fünf Fragen

Wie groß ist das Produkt?

Produkt ausmessen (Länge x Breite x Höhe), dann 10–20 mm Polster auf jeder Seite dazurechnen. Das ergibt den Mindest-Innenmaß des Kartons. Beispiel: Ein Produkt mit 250 x 180 x 120 mm braucht einen Karton mit mindestens 270 x 200 x 140 mm – der 300 x 200 x 160 passt, der 330 x 230 x 100 ist zu flach.

Wie schwer ist das Produkt?

Bis 5 kg: 1.10 B reicht (300 x 200 x 160 oder 330 x 230 x 100). Bis 8 kg: 1.20 B oder 1.30 B (310 x 220 x 270, 320 x 225 x 200, 330 x 220 x 130, 380 x 280 x 105). Bis 10 kg: 1.30 C (340 x 260 x 180, 360 x 260 x 300, 380 x 280 x 340, 390 x 295 x 145). Über 10 kg: zweiwelligen Karton in Betracht ziehen.

Steht das Produkt oder liegt es?

Flache Ware (Bücher, Textilien, Dokumente, Laptops): Eines der flachen Formate (100–145 mm Höhe). Aufrecht stehende Ware (Flaschen, Geräte, Ordner): Eines der hohen Formate (200–340 mm Höhe). Gemischte Sendung mit mehreren Artikeln: Eines der mittleren bis hohen Formate mit genug Volumen für alles zusammen.

Wie empfindlich ist das Produkt?

Robust (Bücher, Textilien, Kunststoffteile): B-Welle reicht – günstig und kompakt. Empfindlich (Elektronik, Glas, Keramik, Kosmetik in Flaschen): C-Welle bevorzugen – die dickere Wellung absorbiert Stöße besser. Die C-Wellen-Formate (340 x 260, 360 x 260, 380 x 280 x 340, 390 x 295) bieten eingebauten Stoßschutz.

Wie wichtig sind die Versandkosten?

Sehr wichtig (Hochvolumen-Versand, enge Kalkulation): Den flachsten und kompaktesten Karton wählen, der noch passt – niedrigeres Volumengewicht = günstigerer Tarif. Die ultra-flachen Formate (100–130 mm Höhe) fallen bei den meisten Paketdiensten in die günstigste Stufe. Weniger wichtig (Einzelsendungen, hochpreisige Ware): Den Karton mit dem besten Schutz wählen, auch wenn er etwas größer ist – Ersatzbeschaffung beschädigter Ware ist teurer als der Aufpreis beim Porto.

B-Welle oder C-Welle: Wann welche?

Die zehn Formate verwenden zwei Wellentypen – und die Wahl ist nicht zufällig, sondern folgt einer Logik:

B-Welle (feinere Wellung, ca. 2,5 mm): In den kompakteren Formaten (300 x 200, 310 x 220, 320 x 225, 330 x 220, 330 x 230, 380 x 280 x 105). Die B-Welle hat eine glattere Oberfläche, macht den Karton etwas kompakter (dünnere Wand) und reicht für die Schutzanforderungen dieser Formate aus.

C-Welle (gröbere Wellung, ca. 3,5–4 mm): In den größeren Formaten (340 x 260, 360 x 260, 380 x 280 x 340, 390 x 295). Die C-Welle bietet mehr Polsterung (die größeren Wellenberge absorbieren Stöße besser) und mehr Stapelbarkeit (die dickere Welle trägt mehr Gewicht von oben). Bei größeren Grundflächen und höheren Seitenwänden ist das die stabilere Wahl.

Die Faustregel: Kompakt und leicht → B-Welle. Groß und schwerer → C-Welle. Die Qualitätsstufen (1.10, 1.20, 1.30) bestimmen die Tragfähigkeit innerhalb des jeweiligen Wellentyps.

Drei Qualitätsstufen: 1.10, 1.20, 1.30

Die erste Zahl (1) steht für einwellig. Die zweite Zahl (10, 20, 30) steht für die Berstfestigkeit – vereinfacht: wie viel Druck der Karton aushält, bevor er nachgibt.

1.10: Die Einstiegsklasse. Leichte Ware bis ca. 5 kg. Für Bücher, Textilien, Dokumente, leichte Elektronik. Günstigster Stückpreis, niedrigstes Eigengewicht.

1.20: Die Mittelklasse. Ware bis ca. 8 kg. Für Kleingeräte, Mehrfachsendungen, Aktenordner. Stärkere Deckenbahnen, die auch bei längeren Seitenwänden nicht nachgeben.

1.30: Die Oberklasse der einwelligen Kartons. Ware bis ca. 10 kg. Für schwere Flachware, empfindliche Elektronik, Schuhkartons, Geräte in der OVP. Die höchste Berstfestigkeit im Einwellig-Bereich.

Drei Formate mit Zusatzrillung: Flexibilität eingebaut

Drei der zehn Formate (310 x 220 x 270, 320 x 225 x 200, 360 x 260 x 300) haben eine werkseitige Zusatzrillung – eine Falzlinie in den Seitenwänden, die es erlaubt, den Karton auf eine geringere Höhe zu falten. Wer verschiedene Produkthöhen versendet, kann mit einem Kartonformat zwei Höhen abdecken: volle Höhe für hohe Produkte, reduzierte Höhe für flache Sendungen. Das spart Lagerplatz (weniger verschiedene Kartongrößen) und Füllmaterial (der Karton ist nie halb leer).

Einwellig vs. zweiwellig: Die Grenzen kennen

Einwellige Kartons sind leichter, günstiger und für leichte bis mittelschwere Ware (bis ca. 10 kg) die wirtschaftlichere Wahl. Zweiwellige Kartons (wie die DD-Gruppe mit 200–299 mm Länge) sind stabiler, tragen mehr Gewicht und bieten besseren Schutz bei empfindlicher Ware.

Die Grenze verläuft ungefähr bei 10 kg Inhalt und bei 'zerbrechlich': Wer Glasflaschen, Keramik, teure Elektronik (Laptops, Monitore) oder schwere Maschinenteile versendet, sollte zweiwellig in Betracht ziehen – auch wenn das Produkt in einen einwelligen Karton passen würde. Die doppelte Wellpappschicht gibt eine Sicherheitsmarge, die einwellig nicht bieten kann. Für alles andere – Bücher, Textilien, Kunststoffprodukte, leichte Elektronik, Lebensmittel in Kunststoffverpackungen – ist einwellig die effizientere Wahl.

Von 7,6 bis 36 Liter: Das Volumenspektrum

Die zehn Formate spannen einen weiten Volumenbogen:

Bis 10 Liter (330 x 230 x 100, 300 x 200 x 160, 330 x 220 x 130): Einzelversand – ein Buch, ein Kleidungsstück, ein kleines Zubehör. Kompakt, günstig, portoptimiert.

10–17 Liter (380 x 280 x 105, 320 x 225 x 200, 340 x 260 x 180, 390 x 295 x 145): Standard-E-Commerce – ein Gerät mit Zubehör, eine Mehrfachbestellung mit drei bis vier Artikeln, ein Schuhkarton in der Versandverpackung.

18–36 Liter (310 x 220 x 270, 360 x 260 x 300, 380 x 280 x 340): Größere Sendungen – Küchengeräte, Weinkartons, voluminöse Mehrfachbestellungen, hohe Produkte. Die Formate, die den Übergang vom 'Paket' zum 'großen Paket' markieren.

Alle einwellig, alle FEFCO 0201, alle recycelbar

Was alle zehn Formate gemeinsam haben: FEFCO 0201 (Standard-Faltkarton mit vier Boden- und Deckelklappen), braune Wellpappe, flach angeliefert und bei Bedarf aufgerichtet, recycelbar über die Altpapiertonne. Kein Spezialwerkzeug zum Aufrichten, kein Spezialklebeband zum Verschließen – jedes handelsübliche Packband funktioniert. Für den Packplatz sind diese Kartons Routine: Aufrichten, füllen, zukleben, labeln, versenden.


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Eigenschaften

Farbe
Braun
Bauform
FEFCO 0201
Material
Wellpappe
Welle
1-wellig