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Beschreibung

Kantenschutz für Paletten – verhindert Schäden durch Umreifung und Stretchfolie

Kantenschutzleisten lösen ein Problem, das bei jeder Palettenumreifung und jeder Stretchwicklung auftritt: Das Band oder die Folie liegt unter Spannung auf der Palettenkante – und drückt sich in die Ware ein. Ein Umreifungsband (12–16 mm breit, unter Spannung) schneidet in Kartonkanten, hinterlässt Druckstellen auf Holz und verformt weiche Verpackungen. Stretchfolie zieht sich an den Kanten zusammen und erzeugt Druckpunkte. Kantenschutzleisten verteilen die Kraft der Umreifung oder der Folie auf eine breitere Fläche und verhindern das Einschneiden.

Diese Kantenschutzleisten sind L-förmige Profile aus Pappe (100 x 42 x 42 mm, 2,5 mm stark), die auf die Kante der Palette, des Kartons oder des Packguts aufgesetzt werden – bevor das Umreifungsband gespannt oder die Stretchfolie gewickelt wird. Die Innenseite ist selbstklebend: Die Leiste haftet an der Palettenkante, ohne dass zusätzliches Klebeband nötig ist.

Wie Kantenschutzleisten funktionieren

Das L-Profil (42 x 42 mm) legt sich um die 90-Grad-Kante eines Kartons oder einer Palette: Ein Schenkel liegt auf der Oberseite, der andere auf der Seitenfläche. Die Kante selbst sitzt geschützt im Knick des L-Profils. Wenn das Umreifungsband über die Kantenschutzleiste gespannt wird, verteilt die Leiste die Bandkraft auf 42 mm Breite statt auf die 12–16 mm des Bandes allein. Die Kraft pro Quadratmillimeter sinkt, die Kante wird nicht eingedrückt.

Dasselbe Prinzip bei Stretchfolie: Die Folie zieht sich an der Palettenkante zusammen (der sogenannte „Neck-down-Effekt"), und ohne Kantenschutz gräbt sich die gespannte Folie in die oberen Kartons der Palette ein. Mit Kantenschutzleiste: Die Folie liegt auf der Leiste, die Leiste verteilt die Kraft, die Kartonkante bleibt unbeschädigt.

Selbstklebend: Aufsetzen, andrücken, fertig

Die Innenseite der Kantenschutzleiste ist mit einer Klebeschicht versehen (ohne Abziehstreifen – die Klebefläche liegt offen). Die Leiste wird auf die Kante aufgesetzt und kurz angedrückt – die Klebeschicht hält die Leiste in Position, während das Umreifungsband gespannt oder die Stretchfolie gewickelt wird.

Ohne Selbstklebung müsste die Leiste von Hand gehalten werden, während das Band gespannt wird – ein Zwei-Personen-Vorgang. Mit Selbstklebung: eine Person setzt die Leisten auf alle vier Kanten, dann spannt sie das Band oder wickelt die Folie. Ein Ein-Personen-Vorgang.

Die Klebkraft ist auf „Positionieren und Halten" ausgelegt, nicht auf dauerhafte Verklebung. Die Leiste haftet stabil genug, um während der Umreifung nicht zu verrutschen, lässt sich aber nach dem Auspacken ohne Rückstände abziehen. Kein Klebebandreste auf der Kartonoberfläche, kein Papierabriss.

100 x 42 x 42 x 2,5 mm: Die Maße im Detail

100 mm Länge. Der Kantenschutz deckt 100 mm (10 cm) der Kantenlänge ab – exakt den Bereich, in dem das Umreifungsband über die Kante läuft. Ein Umreifungsband ist 12–16 mm breit, aber durch die Spannung belastet es einen Bereich von ca. 50–80 mm um den Kontaktpunkt. 100 mm Kantenschutz deckt diesen Bereich großzügig ab.

42 x 42 mm Schenkellänge. Jeder Schenkel des L-Profils ist 42 mm lang – breit genug, um die Kraft des Bandes oder der Folie auf eine ausreichende Fläche zu verteilen. Bei einem 16-mm-Umreifungsband: 42 mm Schenkel verteilen die Kraft auf fast die dreifache Fläche des Bandes.

2,5 mm Materialstärke. Die Pappstärke bestimmt die Druckfestigkeit des Kantenschutzes. 2,5 mm reichen, um die Spannung eines PP- oder PET-Umreifungsbandes und die Zugkraft einer Stretchfolie aufzunehmen, ohne dass die Leiste zusammengedrückt wird oder knickt. Für Schwerlast-Umreifung mit Stahlband (deutlich höhere Spannung) gibt es massivere Kantenschutzlösungen.

Wann Kantenschutzleisten nötig sind

Palettenumreifung. Das Umreifungsband liegt auf der oberen Kartonlage und läuft über die Palettenkante. Ohne Kantenschutz: Das Band drückt sich in die Eckkartone ein, die Kartonkanten knicken, die Ware im Karton wird beschädigt. Mit Kantenschutz: Die Leiste nimmt den Druck auf, die Kartons bleiben intakt.

Stretchfolie auf der Palette. Die Folie wird um die Palette gewickelt und zieht sich an den vier vertikalen Kanten zusammen. Ohne Kantenschutz: Die oberen Kartons werden an den Kanten zusammengedrückt, die Kartonform verändert sich, Druckstellen auf der Ware. Mit Kantenschutz: Die Folie spannt sich über die Leiste, die Kraft wird verteilt.

Empfindliche Kartonoberflächen. Bedruckte Kartons (Markenverpackungen), Displaykartons, Geschenkverpackungen – Kartons, auf denen sichtbare Druckstellen die Verkaufsoptik beeinträchtigen. Kantenschutzleisten verhindern die Markierung durch Band und Folie.

Weiche Verpackungen. Folienverpackungen, Schrumpfverpackungen, Kartons mit dünner Wellpappe (1.10 B) – Verpackungen, die unter Banddruck nachgeben. Der Kantenschutz gibt der weichen Kante Stabilität.

Verbrauchsrechnung: Wie viele Leisten pro Palette?

Pro Palette werden typischerweise vier Kantenschutzleisten benötigt – eine pro vertikaler Kante an der Oberseite (dort, wo das Umreifungsband oder die Stretchfolie die Kante überquert). Bei Kreuzumreifung (längs + quer): acht Leisten (vier pro Bandrichtung). Bei mehreren Umreifungsbändern übereinander: die Leisten sind 100 mm lang und decken typisch ein Band ab – für zwei Bänder übereinander: entweder längere Kantenschutzstreifen oder zwei Leisten übereinander.

Mindestbestellung: 1.890 Stück. Bei vier Leisten pro Palette: Vorrat für ca. 470 Paletten. Bei 20 Paletten am Tag: Vorrat für knapp 24 Tage – gut einen Monat. Die Mindestmenge ist auf den typischen Monatsverbrauch mittlerer Betriebe abgestimmt.

Pappe und Altpapier: Recycelbar wie der Karton

Die Kantenschutzleisten bestehen aus Pappe – demselben Grundmaterial wie der Karton, den sie schützen. Nach Gebrauch gehen sie mit dem Karton in die Altpapiertonne. Kein Sortieren, kein Trennen, kein Fremdmaterial. Für Betriebe, die eine durchgängig papierbasierte Verpackungskette anstreben, sind Pappe-Kantenschutzleisten die konsequente Wahl.

Kantenschutzleisten in der Praxis: Drei typische Einsätze

Palettenumreifung: Kartonkanten vor dem Umreifungsband schützen

Ein Logistiker umreift Paletten mit PET-Band (15,5 mm, 4.100 N): Vor dem Spannen werden vier Kantenschutzleisten auf die oberen Ecken der Palette aufgesetzt (selbstklebend, haftet sofort). Das Band wird über die Leisten gespannt – die Leisten verteilen die Bandkraft, die Eckkartone bleiben intakt. Ohne Kantenschutz wären die oberen Kartons nach dem Umreifen an den Kanten eingeknickt – der Inhalt wäre nicht beschädigt, aber die Kartons nicht mehr stapelbar.

Stretchfolie: Neck-down an Palettenkanten verhindern

Ein Versandbetrieb wickelt Paletten mit Stretchfolie: An den vier vertikalen Kanten zieht sich die Folie zusammen und drückt die oberen Kartons ein (Neck-down-Effekt). Kantenschutzleisten an den vier oberen Ecken: Die Folie liegt auf den Leisten, die Leisten verteilen die Zugkraft, die Kartons bleiben in Form. Optisch saubere Palette, keine Druckstellen, der Kunde öffnet unbeschädigte Kartons.

Markenverpackungen: Bedruckte Kartons druckstellenfrei versenden

Ein Konsumgüter-Hersteller palettiert bedruckte Produktkartons (Markenverpackungen, die direkt ins Verkaufsregal gehen): Jede sichtbare Druckstelle auf der Verpackung mindert den Verkaufswert. Kantenschutzleisten an allen Kanten, die mit Umreifungsband oder Folie in Kontakt kommen – die Markenverpackung bleibt makellos vom Palettieren bis zum Regal.

Technische Daten

Parameter Wert
Typ Kantenschutzleiste, L-Profil, selbstklebend
Material Pappe, braun
Länge 100 mm
Schenkellänge 42 x 42 mm
Materialstärke 2,5 mm
Klebung Einseitig innen, ohne Abziehstreifen
Recycelbar Ja – Altpapier
Mindestabnahme 1.890 Stück
Staffelung 1.890 Stück
Stück pro Palette 45.360

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Eigenschaften

Länge
10 cm
Breite
4,2 cm
Höhe
4,2 cm
Farbe
Braun
Mindestabnahme
1890 Stück
Staffelmenge
1890 Stück
Stärke/Dicke
2,5 mm
Material
Pappe
Palettengewicht
768 kg
pro Palette
45360 Stück
Warentarifnummer
48239085

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