
Polybeutel – offene Flachbeutel für Konfektionierung, Versand und Schutz
Die günstigsten Beutel in unserem B2B-Sortiment: offene Flachbeutel aus LDPE, ohne integrierten Verschluss, in 10 Varianten von 120 x 170 mm bis 600 x 1.000 mm. Seitennaht-Beutel (25 und 50 µm) für kleine und mittlere Produkte. Bodennaht-Beutel (50 und 75 µm) in sieben Großformaten vom T-Shirt bis zum Matratzenkern. Verschluss individuell: Klebeband, Clip, Kabelbinder oder Schweißgerät. Für Textilkonfektionierung, Pharma-Verpackung, Spielwarenproduktion und überall dort, wo Tausende Beutel am Tag verbraucht werden.
Der offene Flachbeutel: Einfach, günstig und für den Serieneinsatz gemacht
Ein Polybeutel ist das Grundprodukt unter den Beuteln: LDPE-Folie, oben offen, unten oder seitlich mit einer Naht geschlossen. Kein Druckverschluss, kein Euroloch, kein Schriftfeld – nur ein Beutel, der das Produkt aufnimmt und anschließend separat verschlossen wird. Das macht den Polybeutel zum günstigsten Beutel im gesamten Verpackungssortiment: Kein Zip-Profil, kein Sonderaufdruck, kein Aufhänge-Feature treibt den Stückpreis nach oben. Ab 0,01 € pro Stück bei Staffelbestellungen.
Polybeutel sind für den Einmal-Einsatz konzipiert: Produkt hinein, Beutel verschließen, beim Empfänger öffnen. Kein Wiederverschließen, kein Mehrfach-Öffnen. Eine Hülle, die das Produkt auf dem Weg vom Hersteller zum Kunden schützt und danach ihre Aufgabe erfüllt hat. Wer einen wiederverschließbaren Beutel braucht, greift zum Druckverschlussbeutel – wer die günstigste Einmal-Hülle braucht, zum Polybeutel.
Das Sortiment: Seitennaht und Bodennaht in drei Stärken
Zehn Varianten in drei Produktgruppen, die sich durch Nahtposition, Folienstärke und Formatbereich unterscheiden:
Polybeutel mit Seitennaht, 25 µm
Eine Variante: 250 x 350 mm (zwischen A4 und A3). Die dünnste Folie im Beutelsortiment – halb so dick wie der Standard (50 µm). Für ultraleichte, glatte Ware: gefaltete Textilien, Papierwaren, Spielwaren, Kunststoff-Kleinteile. Maximaler Schutz bei minimalem Materialeinsatz. Der günstigste Beutel im gesamten Sortiment – ab ca. 0,01 € pro Stück bei Staffelabnahme.
Polybeutel mit Seitennaht, 50 µm
Zwei Varianten: 120 x 170 mm (Taschenbuch) und 160 x 250 mm (zwischen A5 und A4). Doppelte Folienstärke gegenüber dem 25-µm-Beutel – für Inhalte, die etwas kantiger oder schwerer sind: Ersatzteile mit leichten Kanten, Elektronikmodule mit Lötstellen, Kosmetik in Glasfläschchen, Schraubensets mit Gewindekanten. Die Seitennaht sitzt an einer Beutelseite – funktional, für Kleinformate unauffällig.
Polybeutel mit Bodennaht, 50/75 µm
Sieben Varianten: 200 x 300 mm bis 600 x 1.000 mm. Die Großformat-Linie mit Naht am Boden statt an der Seite – beide Seiten sind nahtfreie Faltkanten, was eine symmetrische Öffnung und sauberere Optik ergibt. 50 µm für die sechs kleineren Formate (200 x 300 bis 600 x 800 mm), 75 µm für das Maximalformat (600 x 1.000 mm). Für Textilien vom T-Shirt bis zur Bettwäsche, Poster, Maschinenverkleidungen und Matratzenkerne.
Seitennaht vs. Bodennaht: Was ist der Unterschied?
Beide Nahttypen verschließen den Folienschlauch zu einem Beutel – aber an unterschiedlicher Stelle, mit unterschiedlichen Konsequenzen für das Handling:
Seitennaht. Die Naht sitzt an einer Seite des Beutels. Beim Öffnen ist eine Seite etwas steifer als die andere (die Nahtseite). Bei Kleinformaten (bis 250 mm) fällt das kaum auf. Im Sortiment: die drei kleinen Polybeutel (120 x 170, 160 x 250, 250 x 350 mm).
Bodennaht. Die Naht sitzt am Boden. Beide Seiten sind nahtfreie Faltkanten – der Beutel öffnet sich symmetrisch und das Produkt gleitet mittig hinein. Bei Großformaten (ab 200 mm Breite) ein spürbarer Komfortunterschied beim Befüllen: kein Verkanten, kein asymmetrisches Öffnen. Im Sortiment: die sieben Großformat-Polybeutel (200 x 300 bis 600 x 1.000 mm).
Für die Produktwahl ist die Nahtposition selten das Entscheidungskriterium – die Formatgröße gibt den Ausschlag. Die Seitennaht-Beutel decken die Kleinformate ab, die Bodennaht-Beutel die Großformate. Wo sich die Bereiche überlappen (um die 200–250 mm Breite), bieten die Bodennaht-Beutel den komfortableren Befüllvorgang.
Folienstärken: 25, 50 und 75 µm
Drei Folienstärken für drei Belastungsprofile:
25 µm. Ultraleicht – für weiche, glatte, leichte Ware ohne Kanten: Textilien, Papier, Spielwaren, Kunststoff-Kleinteile. Nicht geeignet für scharfkantige Teile (Stanzteile, Schrauben mit Grat), nicht für schwere Ware (über ca. 80 g) und nicht für Ware, die bei Transport im Beutel verrutscht und gegen die Folie drückt. Günstigster Stückpreis aller Beutel im Sortiment.
50 µm. Standard – die Universalstärke für die meisten Verpackungsaufgaben. Hält leichte Kanten (Lötstellen, Gewindekanten) und Gewichte bis ca. 200 g aus. Für Ersatzteile, Elektronik, Kosmetik, Glasfläschchen, Schraubensets, gefaltete Textilien aller Art. Dieselbe Stärke wie der Standard-Druckverschlussbeutel – aber ohne Zip-Verschluss und damit günstiger.
75 µm. Verstärkt – nur für das Maximalformat (600 x 1.000 mm). 50 % dicker als die 50-µm-Beutel, weil die große Folienfläche und der schwere, voluminöse Inhalt (Matratzenkerne, Bettdecken, Möbelpolster) mehr Folienstärke erfordern. Die 75-µm-Folie hält den Druck von innen (Schaumstoff, der sich entfalten will) und das Gewicht (Matratzenkern, 3–5 kg) aus.
Verschlussmethoden: Fünf Wege, den offenen Beutel zu schließen
Der Polybeutel hat keinen integrierten Verschluss – das ist sein Preisvorteil und sein Handling-Nachteil. Fünf Methoden, je nach Einsatz und Tagesvolumen:
Klebeband. Der schnellste manuelle Verschluss: Streifen quer über die Öffnung kleben. Nicht hermetisch, aber ausreichend für Beipack, Sortierung und Versand. Für den Serieneinsatz: Klebebandabroller am Packplatz.
Clipverschluss. Kunststoff-Clip auf die Öffnung klemmen. Am schnellsten, aber nicht staubdicht. Für temporäre Sortierung und innerbetrieblichen Transport.
Kabelbinder oder Blitzbinder. Um die zusammengeraffte Öffnung gezogen. Robuster Verschluss, hält auch bei schwerem Inhalt. Für Versand und Lagerung.
Drilldraht (Twist-Tie). Um die Öffnung gedreht. Der Klassiker in Bäckerei und Confiserie. Einfach, günstig, wiederverwendbar.
Impuls-Schweißgerät. Verschweißt die Öffnung hermetisch in 1–2 Sekunden. Staubdicht, feuchtigkeitsdicht, sauberer Abschluss. Die professionellste Lösung für mehr als 50 Beutel am Tag. Einmalige Investition ins Gerät, danach keine laufenden Verschlusskosten.
Für den professionellen Serieneinsatz (Textilkonfektionierung, Pharma, Spielwarenproduktion) ist das Impuls-Schweißgerät der Standard: hermetisch dicht, optisch sauber, schnell und ohne laufende Materialkosten. Für den gelegentlichen Einsatz oder geringe Stückzahlen reicht Klebeband oder ein Clip.
Polybeutel vs. Druckverschlussbeutel: Die Grundsatzentscheidung
Beide bestehen aus LDPE, beide sind transparent, beide schützen gegen Staub und Feuchtigkeit. Der Unterschied ist der Verschluss – und damit der Preis und der Einsatzzweck:
Wird der Beutel einmal verschlossen und beim Empfänger aufgerissen → Polybeutel. Günstiger, kein Zip-Aufpreis. Typisch: Textilkonfektionierung, Beipack, Pharma-Sekundärverpackung, Spielwaren.
Wird der Beutel mehrfach geöffnet und wieder verschlossen → Druckverschlussbeutel. Teurer, aber Zip integriert. Typisch: Sortierung, Entnahme, Retouren, Langzeit-Aufbewahrung.
In der Praxis: Ein Textilversender, der 500 T-Shirts am Tag konfektioniert, nimmt den Polybeutel – der Zip wird nie gebraucht, der Preisunterschied summiert sich. Ein Ersatzteil-Lager, in dem täglich Teile entnommen und zurückgelegt werden, nimmt den Druckverschlussbeutel – der Zip wird hundertmal gebraucht und spart die Zeit für Clip oder Klebeband.
Formate: Vom Taschenbuch bis zur Europalette
Das Polybeutel-Sortiment deckt einen enormen Formatbereich ab – von 120 x 170 mm (Taschenbuchformat, für Einzelteile und kleine Sets) bis 600 x 1.000 mm (Europaletten-Grundfläche, für Matratzenkerne und große Heimtextilien). Die zehn Varianten lassen sich in drei Klassen einteilen:
Kleinformate (120 x 170 und 160 x 250 mm, Seitennaht 50 µm). Für Einzelteile, Elektronikmodule, Kosmetikproben, Schraubensets, Beipack-Zubehör. Die Beutel, die im Produktkarton liegen oder am Packplatz für die Stückkonfektionierung bereitstehen.
Mittelformate (200 x 300 bis 300 x 500 mm, Bodennaht 50 µm). Für gefaltete Textilien (T-Shirt, Pullover, Jacke), Bücher, Kataloge, leichte Ersatzteile. Die Textilkonfektionierungs-Formate – ein Beutel pro Kleidungsstück, tausendfach am Tag.
Großformate (400 x 600 bis 600 x 1.000 mm, Bodennaht 50/75 µm). Für Bettwäsche, Vorhänge, Polsterbezüge, Schaumstoffplatten, Maschinenverkleidungen, Teppichmuster. Die Industrieformate – für Produkte, die in keinen Standardbeutel passen.
Dazu kommt der 25-µm-Seitennaht-Beutel (250 x 350 mm) als ultraleichte Option zwischen A4 und A3 – für Textilien und Papierwaren, bei denen die dünnste Folie ausreicht.
Mindestabnahmen: Gestaffelt nach Formatgröße
Die Mindestabnahmen spiegeln den typischen Verbrauch wider: Kleinere Formate werden in größeren Stückzahlen pro Tag verbraucht, größere Formate in kleineren:
Seitennaht-Beutel (120 x 170 mm, 250 x 350 mm): ab 1.000 Stück. Seitennaht-Beutel (160 x 250 mm): ab 4.000 Stück. Bodennaht-Beutel (200 x 300 bis 300 x 500 mm): ab 1.000 Stück. Bodennaht-Beutel (400 x 600 mm): ab 500 Stück. Bodennaht-Beutel (600 x 1.000 mm): ab 200 Stück. Bei Staffelbestellungen sinkt der Stückpreis deutlich – bei den meisten Varianten um 40–60 % ab der zweiten oder dritten Staffel.
Einsatzbereiche: Wo Polybeutel tausendfach verbraucht werden
Textilkonfektionierung und Modeversand. Der Kernmarkt für Polybeutel: Jedes Kleidungsstück einzeln eintüten – T-Shirt in 200 x 300, Pullover in 250 x 400, Jacke in 300 x 500, Bettwäsche in 400 x 600 mm. Tausende Beutel am Tag, minimaler Stückpreis, maximale Effizienz. Der Polybeutel ist die weltweite Standardverpackung in der Textilbranche.
Pharma und Medizinprodukte. Blisterpackungen, Probensachets und Medizinprodukte in der zugeschweißten Sekundärverpackung: Der Polybeutel als Feuchtigkeitsbarriere zwischen Primärverpackung und Umkarton. Besonders relevant beim Export in tropische Klimazonen (Seetransport, hohe Luftfeuchtigkeit).
Spielwaren und Geschenkartikel. Puzzle-Ersatzteile, Kartenspiel-Zubehör, Bausatz-Komponenten, Geschenksets – Zubehör, das in der Produktionsline als Beipack verpackt wird. Zehntausende Beutel pro Monat, der Stückpreis muss minimal sein.
Möbelindustrie und Polsterherstellung. Polsterbezüge, Schaumstoff-Zuschnitte, Kissenfüllungen – Komponenten, die zwischen Produktion und Montage staubfrei bleiben müssen. Die Großformate (400 x 600 bis 600 x 1.000 mm) als temporäre Schutzhülle.
Druck und Medien. Kataloge, Prospekte, Poster – Druckerzeugnisse, die feuchtigkeitsgeschützt versandt oder gelagert werden. Der Polybeutel als Zwischenhülle zwischen Druckprodukt und Versandumschlag.
Elektronikfertigung und Beipack. Platinen, Module, Kabel, Adapter – Einzelkomponenten und Zubehörsets, die im Produktkarton beiliegen. Die 50-µm-Seitennaht-Beutel (120 x 170 und 160 x 250 mm) für Elektronik mit Lötstellen und leichten Kanten.
Unsere Polybeutel sind Flachbeutel aus PE, welche wir prompt ab Lager in 10 Varianten von 25–75 µm anbieten, weswegen die Einsatzbereiche sehr umfassend sind.
Material: LDPE – leicht, flexibel, recycelbar
Alle Polybeutel bestehen aus LDPE (Low Density Polyethylene) – dasselbe Material wie die Druckverschlussbeutel im Sortiment. Weich, flexibel, transparent, chemisch beständig, recycelbar. Die Folie legt sich um das Produkt, ohne steif abzustehen, und schützt gegen Staub, Feuchtigkeit und leichte mechanische Einwirkungen.
LDPE ist sortenrein recycelbar: Nach Gebrauch über die PE-Wertstoffsammlung dem Recyclingkreislauf zuführbar. Keine Verbundfolien, keine Klebeschichten, kein Fremdmaterial – ein Material, ein Recyclingpfad. Die dünnsten Beutel (25 µm) verbrauchen pro Stück weniger als ein Gramm Material – Materialeffizienz in ihrer reinsten Form.
Polybeutel als Überstülper und Staubschutz
Polybeutel – insbesondere die Großformate ab 400 x 600 mm – haben einen verbreiteten Zweitnutzen: als temporäre Abdeckung gegen Staub, Feuchtigkeit und Schmutz. Über eine Maschine stülpen (Staubschutz am Wochenende), über eine Palette legen (Spritzwasserschutz im Lager), über Sanitärarmaturen auf der Baustelle ziehen (Putzschutz), über Möbel beim Transport spannen (Kratzschutz).
Der Vorteil gegenüber Abdeckfolie von der Rolle: Der Polybeutel ist sofort einsatzbereit – kein Zuschneiden, kein Abmessen, kein Abreißen. Die feste Größe ist reproduzierbar, und der Stückpreis liegt unter dem einer maßgefertigten Abdeckung. Nach Gebrauch: als Müllsack weiterverwenden oder direkt ins PE-Recycling geben.
Nachhaltigkeit: Minimaler Materialeinsatz, maximale Recyclingfähigkeit
Polybeutel sind nicht aus Recyclingmaterial (anders als die Müllbeutel RS 80 mit 80 % PCR) – aber sie sind das materialeffizienteste Beutelprodukt im Sortiment. Ein 25-µm-Polybeutel verbraucht halb so viel Folie wie ein 50-µm-Beutel in derselben Größe. Ein 50-µm-Polybeutel ohne Zip-Verschluss verbraucht weniger Material als ein Druckverschlussbeutel in derselben Größe (kein Zip-Profil = weniger PE).
Nach Gebrauch: Sortenreines LDPE, recycelbar über die PE-Wertstoffsammlung. Für Betriebe, die ihren Kunststoffverbrauch minimieren wollen, bieten Polybeutel den geringsten Materialfußabdruck pro Verpackungseinheit – bei vollem Schutz gegen Staub und Feuchtigkeit.
Sonderanfertigungen
Das Standardsortiment deckt zehn Varianten in den gängigsten Größen und Stärken ab. Für Sonderanforderungen – andere Formate, andere Folienstärken, bedruckte Beutel, farbige Folie, antistatische Beutel, UV-stabilisierte Folie – steht das Schramm-Verpackungsteam für individuelle Beratung und Sonderanfertigungen zur Verfügung.

